Radtouren des Donautal-Aktiv e.V.
Frühling auf zwei Rädern – Unterwegs im Dillinger Land
- Donautal-Alb-Tour: Kneippanlage in Syrgenstein
- Foto: Heiko Grandel
- hochgeladen von Sandra Kost
Wenn die ersten warmen Tage kommen und die Natur entlang der Donau wieder aufblüht, wächst die Lust aufs Radfahren fast von selbst. Zwischen weiten Landschaften, ruhigen Wegen und überraschenden Ausblicken zeigt sich die Region von ihrer schönsten Seite. Im Landkreis Dillingen lädt eine abwechslungsreiche Mischung aus Natur und ländlicher Kultur dazu ein, einfach loszufahren.
Unsere vier Tourentipps für die ersten Frühjahrstouren:
1. Donautal und Alb
– Entspannt unterwegs mit Ausblick
ca. 47 km | Profil: mittelschwere Tour
- Donautal-Alb-Tour: Pfannental
- Foto: Heiko Grandel
- hochgeladen von Sandra Kost
Diese Rundtour führt vom weiten Donautal hinauf in die Ausläufer der Schwäbischen Alb und wieder zurück. Auf rund 47 Kilometern wechseln sich verschiedenste Landschaften, kleine Orte und schöne Aussichtspunkte ab und eröffnen immer wieder neue Blicke über das Tal.
Unterwegs laden zahlreiche Plätze zum Verweilen ein – sei es bei einer Einkehr in Lauingen, Gundelfingen oder in einer kleinen Gastwirtschaft auf dem Dorf, oder bei einer kleinen Erfrischung an einer Kneippanlage.
Tipp: Ein Halt in Lauingen lohnt sich – der 54 Meter hohe Schimmelturm bietet einen beeindruckenden Blick über die Altstadt und das Donautal.
Strecke: Lauingen – Wittislingen – Dattenhausen – Zöschingen – Zöschinger Forst – Staufen – Altenberg – Ballhausen – Landshausen – Bachhagel – Haunsheim – Pfannentahlhaus – Veitriedhausen – Echenbrunn – Lauingen
2. Moor und Wasser
– Naturgenuss pur
ca. 38 km | Profil: leicht
- Kunst-Kultur-Ried-Tour: Vogelbeobachtungsturm in Blindheim
- Foto: Heiko Grandel
- hochgeladen von Sandra Kost
Diese Tour führt mitten durch das Gundelfinger Moos – eine der bedeutendsten Moorlandschaften Süddeutschlands. Auf rund 38 Kilometern geht es vorbei an Feuchtwiesen, Seen und ruhigen Gewässern, die der Strecke ihren besonderen Charakter verleihen.
Die Route verbindet unter anderem das Brenztal, den Fetzersee bei Bächingen und die Badeseen rund um Gundelfingen. Besonders eindrucksvoll sind die weiten, offenen Landschaften des Rieds, in denen sich der Himmel in den Wasserflächen spiegelt und seltene Tier- und Pflanzenarten zuhause sind. Mit etwas Glück lassen sich hier auch Vögel und andere Wildtiere beobachten. Dank der flachen Wege lässt sich die Tour ganz entspannt fahren – perfekt für Genussradler und Einsteiger.
Immer wieder laden Plätze entlang der Strecke dazu ein, kurz anzuhalten, die Ruhe zu genießen oder einfach die Natur auf sich wirken zu lassen – etwa an kleinen Uferstellen oder schattigen Rastplätzen.
Tipp: In der Umweltsation mooseum in Bächingen wird die Moorlandschaft und vieles mehr auf anschauliche Weise erklärt – ein spannender Zwischenstopp für Groß und Klein.
Ideal als familienfreundliche Radtour im Donautal lässt sich die Strecke auch flexibel verkürzen.
Strecke: Gundelfingen – Bächingen – Sontheim – Gundelfinger Moos – Schwarzwang – Riedhausen – Günzburg – Offingen – Donaudamm – Gundelfingen (große Runde)
Variante Familienrunde: Bächingen – Offingen – Peterswörth – Gundelfingen – (Länge: 21 km)
3. Kunst, Kultur und Ried
– Radeln zwischen Geschichte und Natur
ca. 44 km | Profil: leicht
- Moor-Wasser-Tour: Donaumoos Aussichtsturm
- Foto: Fouad Vollmer
- hochgeladen von Sandra Kost
Diese Rundtour verbindet Naturerlebnis mit kulturellen Highlights und führt durch Orte wie Binswangen, Wertingen sowie in Richtung Höchstädt und Pfaffenhofen.
Unterwegs gibt es viel zu entdecken: historische Ortskerne mit liebevoll erhaltenen Gebäuden, das imposante Schloss Höchstädt mit seinen Ausstellungen sowie der Skulpturenweg im Donauried, auf dem Kunst und Landschaft auf besondere Weise miteinander verschmelzen.
Immer wieder eröffnen sich neue Perspektiven – mal über weite Wiesenlandschaften, mal durch kleine Orte mit Geschichte.
Die Wege sind überwiegend flach und angenehm zu fahren – perfekt für alle, die unterwegs gerne auch einmal anhalten, entdecken und genießen.
Tipp: Planen Sie etwas Zeit für das Schloss Höchstädt oder einen Spaziergang entlang des Skulpturenwegs ein – hier verbinden sich Kultur und Natur auf ganz besondere Weise.
Strecke: Höchstädt – Binswangen – Wertingen – Pfaffenhofen and der Zusam – Rapfheim – Schwenningern – Gremheim – Blindheim – Sonderheim – Höchstädt
4. Sieben Kapellen
– Unterwegs zwischen Architektur und Landschaft
ca. 153 km | individuell gestaltbar bzw. mittelschwere Mehrtagestour
- Kapelle Mäckler Oberthürheim
- Foto: saddlestories.at
- hochgeladen von Sandra Kost
Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann sich auf den Weg zu den Sieben Kapellen im Donautal machen. Die rund 150 Kilometer lange Rundtour verbindet das Dillinger und das Augsburger Land und führt durch abwechslungsreiche Landschaften, kleine Orte und ruhige Wegabschnitte.
Die Kapellen selbst sind das Herzstück der Tour: Sieben moderne Holzkapellen, jede mit eigener Architektur und Ausstrahlung, eingebettet in die Landschaft. Mal stehen sie am Waldrand, mal mitten in der Weite – immer als besondere Orte der Ruhe und des Innehaltens.
Unterwegs führen die Wege durch das Donauried, über sanfte Hügel und durch kleine Ortschaften wie Wertingen oder Gundelfingen, die sich ideal für Pausen eignen.
Die Tour muss dabei nicht zwingend als Mehrtagestour gefahren werden: Durch die flexible Streckenführung lassen sich einzelne Abschnitte gut kombinieren, sodass auch eine abwechslungsreiche Tagestour möglich ist – ganz nach Lust und Kondition.
Tipp: Nehmen Sie sich bewusst Zeit für die Kapellen: Jede entfaltet ihre besondere Wirkung erst beim Innehalten – ein kurzer Moment der Ruhe, der diese Tour so besonders macht.
Strecke: Wertingen – Villenbach – Aislingen – Offingen – Gundelfingen – Bachhagel – Finningen – Unterliezheim – Bissingen – Schwenningen – Ludwigsschaige – Obertürheim – Wertingen
Text: Donautal-Aktiv e.V.
myheimat-Team:Sandra Kost aus Augsburg |
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