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Mataré im Kurhaus Kleve - der Ausstellungskatalog
Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek - Haus Kleve (Hrsg.): Ewald Mataré Die Berliner Jahr 1907 - 32; Wienand - Verlag Köln 2025; 152 Seiten; ISBN: 978-3-86832-261-3
Ewald Mataré (1887 - 1965) ist ein rheinischer Künstler, der auch heute nocvh für seine Malerei, Graphik und Skulpturen bekannt und in Facchkreisen sehr beliebt ist. Seine Werke könnender Klassischen Moderne zugeordnet werden.
Das Museum Kurhaus ist ein prominentes Museum am linken Niederrhein. "Das Museum Kurhaus Kleve trägt den Namenszusatz „Ewald Mataré-Sammlung“, da die Übergabe eines großen Teils des künstlerischen Nachlasses von Ewald Mataré (†1965) an die Stadt Kleve im Jahr 1988 zur Gründung des Museums und zu dessen Eröffnung 1997 im alten Kurhaus-Komplex geführt hat," berichtet die Kultureinrichtung auf seiner aktuellen Weltnetz-Startseite und betont, daß Mataré ein Publikumsmagnet sei. "Als Ewald Matarés Tochter Sonja am 7. Oktober 2020 starb, wurde die Ewald Mataré-Sammlung im Museum Kurhaus Kleve fundamental erweitert. Durch ihr Vermächtnis und eine Schenkung ihres Alleinerben Guido de Werd sind 1.200 neue Arbeiten in das Eigentum des Klever Museums und seines Freundeskreises übergegangen, unter denen sich alle Gattungen befinden und unter denen großartige und museal selten oder noch nie gezeigte Neuentdeckungen (u.a. 150 Gipsskulpturen, 20 Originalarbeiten Kunst am Bau, alle Tagebücher) hervorzuheben sind."
Dies hier ist ein Ausstellungskatalog; er stellt die dazugehörige Ausstellung "Ewald Mataré Die Berliner Jahre. Das Frühwerk" aus dem Jahre 2015 vor.
Der sprachliche Mittelteil beschreibt den Menschen und Künstler Mataré in seiner Berliner Zeit, und zwar so anschaulich, daß auch der fachliche Laie seinen Nutzen davon hat.
Interessanter ist der umfangreiche Bildteil. Er gibt einen schönen Überblick über die Mataré`sche Kunst, Malerei und Bildhauerei gleichermaßen - der Betrachter erhält so einen sehr guten und anschaulichen Überblick über die VIelfalt, Schaffenskraft sowie die Lebendigkeit der Werke.
Hier wird ein sehenswerter Gegensatz zu dem sichtbar, was in der deutschen Kunst der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden ist, figürlich, den Menschen in den Mittelpunkt stellend, ohne auf die Tierwelt und die Landschaftsmalerei zu verzichten.
Der Ausstellungskatalog gefällt und kann als Einstieg genutzt werden, um sich weiter im Eigenstudium mit Mataré zu beschäftigen.
Bürgerreporter:in:Andreas Rüdig aus Duisburg |
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