Kunstausstellung
Ausstellung "WILDWUCHS" im Galeriesalon der GEDOK NiedersachsenHannover
- hochgeladen von Susanne Schumacher
Am Sonntag, dem 13. Juli 2025 findet um 12.00 Uhr die Eröffnung der Gemeinschaftsausstellung "Positionen - Wildwuchs", in der 15 Künstlerinnen ihre Arbeiten präsentieren statt. Ich freue mich, mit meinen Arbeiten dabei zu sein im GalerieSalon der GEDOK NiedersachsenHannover | Galeriebüro Lola-Fischel-Straße 20 in 30173 Hannover. Meine Fotografien: Wildwuchs I: Ahorn am Dom St. Peter in Worms. Wildwuchs ll: Eschen am Felsenmeer im Odenwald mit Wildwuchs an der Siegfriedquelle. Wildwuchs III: Scilla, sibirischer Blaustern am Lindener Berg in Hannover
Beschreibung meiner Arbeit:
Die Verbindung von Natur und Geschichte hat eine besondere Symbolkraft, sie zeigt, wie sich das Leben seinen Raum nimmt, unabhängig von menschlicher Zeitrechnung.
Ich sehe Wildwuchs als Metapher für Vergänglichkeit und Erneuerung: Die Natur erobert historische Orte zurück, überwindet Grenzen und schafft neue Geschichten auf alten Fundamenten. Schönheit und Bedeutung dieser Pflanzen stehen für mich in Beziehung zur Vergangenheit. Hier mein lyrischer Text, in dem ich die Dynamik zwischen Verfall und Wachstum beschreibe:
Wildwuchs an alten Mauern
Stille Steine, längst vergangen,
flüstern von Zeiten, die niemand mehr kennt.
In ihren Schatten wächst das Leben,
ungefragt, ungezwungen, unbegrenzt.
Ranken greifen nach dem Himmel,
Blüten träumen in vergilbtem Licht,
vergessen ist das alte Wollen,
die Natur verhandelt nicht.
Geschichte blättert langsam ab,
wird zu Erde, wird zu Saat,
und wo der Mensch sich einst erhob,
flüstert Grün von neuen Taten.
Vita:
Susanne Schumacher – Zwischen Fluxus, Feminismus und Fotografie
Die zeitgenössische Künstlerin Susanne Schumacher, geboren in Burgdorf bei Hannover, gehört seit den 1980er Jahren zu den vielstimmigen Stimmen der Internationalen Kunstszene. Studium an der Leibniz Universität in Hannover. Nach der ihrer Tätigkeit als Journalistin begann sie als Bildende Künstlerin mit der Fotografie und erweiterte ihr Repertoire um Film, neue Medien, visuelle Poesie, Mail Art, Fluxus und feministische Konzepte. Sie ist Mitglied im Künstlerinnenverband GEDOK und Medienhaus Burgdorf. Ihre Arbeiten kreisen um das Thema Identität im Spannungsfeld gesellschaftlicher Veränderungen. Mit über 100 Ausstellungen weltweit – u. a. bei der Echigo-Tsumari Art Triennale (Japan) und im Museum der bildenden Künste Leipzig zur Yoko Ono Ausstellung Peace is Power sowie der Ausstellung zum Thema Wasser in den Vereinten Nationen in New York– zählt sie zu den renommierten Positionen ihrer Generation. Ihre jüngste Ausstellung Postcards from the Edge (2025) und Berry Campbell Gallery in New York unterstreicht ihre bleibende Relevanz im internationalen Kunstdiskurs.
WWW:SUSANNESCHUMACHER:DE
Die Arbeiten alller Teilnehmerinnen und ihre Werke:
Die Ausstellung lebt von der Bandbreite der Positionen:
- Tine Albe: Schmuckstücke wie „Nadeln im Silberwald“ – poetisch und naturinspiriert
- Karin Bach: Monotypien mit dem Titel „Wildwuchs 1 und 2“ – grafisch und experimentell
- Bettina Bradt: Fotografien, die „Kleine Schätze am Wegesrand“ einfangen
- Barbara Diabo: Fotocollagen mit gesellschaftlichem Tiefgang – „Sind wir zu viel?“
- Erika Ehlerding: Text und Bild verschmelzen in „Close to nature“
- Gisela Gührs: Materialcollagen wie „Orchideenfall“ – sinnlich und strukturiert
- Karin Hess: Pastell und Gouache in „Vegetation, blühend“ – zart und lebendig
- Cornelia León-Villagrá: Druckgrafik-Mix im „Löwenzahnhaus“ – verspielt und narrativ
- Heidrun Pfalzgraf: Malerei mit dem Titel „Wildwuchs der Sinne“ – expressiv und farbgewaltig
- Maike Remane: Acrylbilder wie „Ans Licht“ – meditativ und lichtdurchflutet
- Dörte Putensen: Textile 3D-Collagen – haptisch und konzeptuell
- Susanne Schumacher: Fotografien und lyrische Texte – eine Verbindung von Natur und Geschichte
- Rosemarie Sprute: Malerei mit „Altem Gewächs“ – melancholisch und kraftvoll
- Simone Stentzel: „TULIPS in motion“ – florale Bewegung in Farbe
- Kerstin Voß: Mischtechnik und Zeichnung – „Gestrüpp“ und „Grassoden“ als grafische Verdichtung
Bürgerreporter:in:Susanne Schumacher aus Burgdorf |
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