Historische Stadt Zülz-Biala
Jubileumsfeier 800 Jahre 1225-2025
- Die Stadt Zülz-Biala 1926
- hochgeladen von Heinz Barisch
Meine Heimatstadt, die historische Stadt Zülz-Biala in Oberschlesien wurde 1225 nach deutschem Magdeburger Recht, als Festung, an der Grenze zu Böhmen auf einem Hügel erbaut. Herzog Kasimir von Oppeln baute sie zum Schutz gegen Angriffe aus Böhmen. Eine Burg und ein Schutzwall aus Holz diente der Verteidigung! Im 16.- Jahrhundert brannte die hölzerne Stadt total ab. Die Stadt wurde aus Stein wieder aufgebaut. Aus der Burg wurde ein Schloss und der Schutzwall eine Mauer. Im 18 Jahrhundert hatte die Stadt 2400 Einwohner davon waren 1100 Christen und 1300 Juden. Die Juden waren in der Überzahl! Georg Freiherr von Proskofski begünstigte die Juden und nahm sie in die Stadt auf. Man nannte die Stadt damals auch "Judenzülz". Die Juden nannten sie hebräisch: "Makom Zadig", Stadt des Gerechten. Außerhalb der Stadt gibt es heute noch den Judenfriedhof mit ca 1000 Gräbern und ca. 3000 toten Juden aus der ganzen Umgebung von Zülz. Die Stadtmauer hat einen Durchmesser von ca. 300 Metern. Bis zum Jahre 1945, als die russische Front die Stadt eroberte, beschützte diese Stadtmauer die Bürger von Zülz.
2025 wurden 800 Jahre Zülz-Biala gefeiert. In den vergangenen 5 Jahren, ist aus einer verschlafenen, historischen Kleinstadt, ein schmuckes, lebendiges Städtchen geworden, das wegen der hitorischen Bedeutung für Besucher der Oberschlesischen Heimat einen Besuch lohnent macht. Die gesamte Stadt und die Stadtmauer wurden restauriert, der Ring bekam ein neues Gesicht und die Bürger Feierten mit vielen Veranstaltungen und Events, ihr historisches Städtchen!
Bürgerreporter:in:Heinz Barisch aus Bobingen |
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