- 18. Mai 2026, 19:58 Uhr
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Hessentag 2025
Beim Hessentag in Bad Vilbel am 20. Juni 2025
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- Die RB41 nach Stadtallendorf hielt wegen des Hessentags in Bad Vilbel.
- hochgeladen von Sören-Helge Zaschke
Am Bahnhof hielt morgens ein Zug der RB41 nach Stadtallendorf. Die RB41 hielt auch außerhalb des Hessentags in Bad Vilbel - aber nicht bei den Fahrten, die in Stadtallendorf endeten. Ansonsten sei noch ein Problem bei dem S-Bahn-Bahnsteig erwähnt: Der Aufzug war außer Betrieb. Für Radfahrer war das nur ärgerlich, während Rollstuhlfahrer kaum zum Bahnsteig beziehungsweise in die Unterführung gelangen konnten.
Vor dem Bahnhof boten Velo-Taxis einen Shuttleservice zum Hessentag an. Das gab es auch schon bei anderen Hessentagen. Die ebenfalls am Rande von Frankfurt liegende Stadt Oberursel hatte sogar auf einem Velotaxi für ihren Hessentag geworben.
Im Busbahnhof vor dem Bahnhof konnten während des Hessentags keine Busse verkehren. Für diese gab es Ersatzhaltestellen in der vom Bahnhof nach Süden führenden Straße.
Bei den Lageplänen zum Hessentag gab es Beschwerden von Händlern, dass der Verlauf der Hessentagsstraße nicht erkennbar sei. Deswegen wurden neu Pläne gedruckt. Helfer mussten die Pläne falten, damit sie in handlichem Format an die Besucher übergeben werden konnten.
Bei der Firma Hassia wurde an den Werktagen unter der Woche ein Gang durch die Produktionsanlagen angeboten, welcher im Museum endete. Fotografieren war in der Produktion nicht erlaubt.
Das Hessentagsgelände wurde durch die Straße nach Gronau zerschnitten. Durch Absperrungen wurde ein Übergang geschaffen, an dem Fußgänger und Shuttlebusse aufeinander trafen. Die in der Nähe gelegene Unterführung war gesperrt - wahrscheinlich wegen ihrer Größe, die nicht für die Besucherströme beim Hessentag ausgereicht hätte.
Unter den Zügen, die am Bahnhof nur wegen des Hessentags hielten, gab es auch einen Zug mit drei unterschiedlichen Fahrtzielen: Kassel, Marburg und Siegen. Der Zugteil nach Kassel hielt auch in Marburg, aber im Gegensatz zum Zugteil nach Marburg nicht an den Stationen zwischen Gießen und Marburg. Dieser Zug wurde aber nur noch bis zum 12.12.2025 angeboten.
An dem Bahnsteig, an dem die Züge nach Frankfurt halten, gibt es sogar eine Litfaßsäule. Auf dieser klebte Werbung für den Hessentag.
Im Familienland gab es ein Zelt mit dem Thema "Nachts im Wald". Dies war abgedunkelt und wurde von sich drehenden UV-Strahlern ausgeleuchtet. An den Wänden waren mit fluoreszierender Farbe gemalte Motive. An einem anderen Stand konnten Besucher Schmetterlinge mit solcher Farbe bemalen. In dem Zelt war es aber - trotz Klimagerät - relativ warm.
An einem Stand konnten Stöcke zum Erzeugen von Seifenblasen gebastelt werden. Die Helfer am Stand haben zunächst eine Drahtschlinge in passender Größe abgeschnitten und zurechtgebogen. Dann mussten Kinder oder Eltern diese mit Wolle umwickeln. Zum Schluss hat ein Helfer die Drahtschlinge an einem Stock befestigt. Vor dem Stand gab es eine große Schüssel mit selbst gemixter Seifenlauge, an der man mit schon vorhandenen Stöcken Seifenblasen machen konnte.
In der St.-Nikolaus-Kirche gab es abends einen Lese-Lieder-Abend von Judy Bailey und Patrick Depuhl mit dem Titel "Das Leben ist nicht schwarz-weiß". Dabei wechselten sich von beiden gesungene Lieder mit Vorträgen ab. Diese Programm führen Judy und Patrick aber schon seit einigen Jahren auf, z.B. wurde es am 1. September 2019 in Stadtallendorf angeboten.
Vor der Stadhalle stand schon eine Ehrentribüne für den Festzug - allerdings noch ohne Stühle. Diese standen in Stapeln auf dem Kreisel vor der Stadthalle.
Auf der Bühne an den Niddastufen trat an diesem Abend ein DJ auf. Einige Helfer hatten sich zusammen an einen Tisch gesetzt, um den Abend ausklingen zu lassen.
Die Frankfurter Volksbank zwischen Nidda und altem Rathaus wurde abends blau beleuchtet.
Bei der Quellenkirche konnte man abends die zu mehreren Musikstücken sprudelnden Fontänen in so vielen Farbvariationen aufnehmen, dass man damit große Bildergalerien füllen konnte. Was die Besucher erfreute, machte allerdings die Nachbarn nicht glücklich. Es gab Beschwerden von Anwohnern, die von den immer wieder wiederholten Musikstücken genervt waren. Abhilfe sollte eine Reduzierung der Lautstärke schaffen.
Am Südbahnhof ist auf einem Wegweiser mit der Aufschrift "Hessentag" noch folgender Hinweis nachgeklebt worden: "Hessentagsstraße Hier aussteigen!". Für eine komplette Runde über den Hessentag war der Südbahnhof tatsächlich günstiger gelegen als der andere Bahnhof.
Bürgerreporter:in:Sören-Helge Zaschke aus Stadtallendorf |
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