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HAWK-Frühlingskonzert: Crossover in der Landauer Kirche

Es spielten (von links) Malte und Stefan Mekiffer, Nathan Lange und Jonas Röllecke. (Foto: Gerhard Menkel)
Bad Arolsen: Kirche Landau |

Das Frühlingskonzert des Haus-am-Walde-Kollektivs bot den jungen Musikern aus Landau zum zweiten Mal Gelegenheit, in der Stadtkirche vor Publikum zu spielen. Sandra Simshäuser (freie Mitarbeiterin der WLZ) hat zugehört und verlieh dem Konzert den Untertitel: "Musiker aus dem Haus am Walde lassen ihrer übersprudelnden Kreativität freien Lauf"

"Von Klassik bis Rock: beim Haus-am-Walde-Kollektiv ist alles drin. Zum zweiten Mal traten die vier jungen Musiker in der Landauer Kirche auf und bewiesen, dass sich eine entspannte Konzertatmosphäre durchaus mit Anspruch und Vielseitigkeit kombinieren lässt.

Das befanden auch die Zuhörer, die der Veranstaltung den Anstrich einer lockeren Party im Freundeskreis gaben und am Ende mit prasselndem Applaus zwei Zugaben einforderten.
Stilistische Vielfalt und ein locker über mehrere Epochen gespannter Bogen prägten den Auftritt in der Kirche. Mit Malte Mekiffer traten Jonas Röllecke, Nathan Lange und Stefan Mekiffer an, allesamt studierte Musiker, die mal eben die Violine gegen die Gitarre eintauschten und munter weiterspielten.

Beim fröhlichen Klezmer-Lied übertrug sich die ausgelassene Stimmung spielend auf das Publikum, das auch ohne genaue Textkenntnisse einfach weitersang, bis die Musiker wieder einfielen.

Weiter ging es mit einer keltisch-barocken Komposition und einem flotten Ragtime-Stück, bei dem auch, eher untypisch, die Querflöte zum Einsatz kam. Auch Eigenkompositionen waren zu hören: mal eingängig und nachdenklich in Singer-Songwriter-Manier, mal sperrig-opulent wie in Mekiffers Klavier-Solo, in dem Klaus Badelts Fluch der Karibik-Thema in diversen Tonlagen und Tempi immer wieder auftauchte und in jazzige, romantische und moderne Einflüsse verwoben wurde.

Kein Wunder, dass der Konzertraum im Haus am Walde, wo das musikalische Kollektiv seit drei Jahren lebt, probt und konzertiert, langsam zu klein für das Publikumsinteresse wird."
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