VORHARZ - WANDERUNG
Adonisröschen - Wanderung im Steinholz, den Harslebener Bergen und den Thekenbergen
- hochgeladen von Gerd Horenburg
Zu einer Adonisröschenwanderung hatte der Harzklub Zweigverein Quedlinburg eingeladen. Die Leitung lag in den Händen des bewährten Wanderführers Manfred Böhm. Der Ausgangspunkt für die Wanderung war die Fußgängerbrücke über die A36 unmittelbar am Fuße des Steinholzes. Der Steinholz gehört zu dem ca. 11 km langen Höhenzug, der sich sich von der Welterbestadt Quedlinburg über den Steinholz, den Harslebenern Bergen und den Thekenbergen zu dem, durch die Höhlenwohnungen und leider auch durch das KZ Langenstein - Zwieberge, bekannten Ort Langenstein hinzieht. Dieser Höhenzug verläuft etwa in 5 - 10 km Entfernung parallel zum Harzrand. Nach der Begrüßung und Einstimmung auf diese Wanderung wanderten wir auf der Südseite des Höhenzuges in nordwestlicher Richtung los. Leider war durch den vorherrschenden Dunst die Fernsicht stark eingeschränkt. Schon nach ca. 2 km erreichten wir ein größeres Vorkommen von Adonisröschen. Aber auch an weiteren Frühblühern wie Veilchen, Buschwindröschen, Hohlen Lerchensporn usw. konnten wir uns auf der Wanderung erfreuen. Nach gut 1 km erreichten wir die Harslebener Berge. Hier verließen wir den, am Rande des Höhenzuges verlaufenden, Wanderweg. Jetzt ging es relativ steil bergauf um auf den Kammweg zu gelangen. Dieser Kammweg ist ein Teil des Harzer Kloster- Wanderweges. Rechts und links des Weges befinden sich große Flächen mit Heidekraut. Wir wanderten auf dem Kloster Wanderweg weiter in nordwestlicher Richtung. Nach etwa 1,5 km mussten wir die, von Westerhausen nach Harsleben führende, Kreisstraße K 1322 überqueren. Nun waren es nochmals etwa 1,5 km bis wir unser Ziel, den Großen Thekenberg erreichten. Hier legten wir unsere Mittagspause ein. Vom Großen Thekenberg hatten wir eine wundervolle Panoramasicht. Durch den nach wie vorherrschenden Dunst war die Sicht leider etwas eingeschränkt. Die Harslebener Berge sowie der Große Thekenberg stellen eine mit vielen Hügeln und Sandsteinfelsen versehende wunderschöne Heidelandschaft dar. Neben den Filmaufnahmen in Jugoslawien soll diese einzigartigein Landschaftkulisse auch für die Indianerfilme der DEFA mit Gojko Mitic in den Hauptrollen in den 60- er Jahren genutzt worden sein. Zur Heideblüte muss es besonders schön hier oben sein. Auf dem Klippenweg, der Teil des Kloster Wanderweges ist, wanderten wir nach der Pause wieder zurück. Nach knapp 4 km erreichten wir die Stelle, wo wir auf dem Hinweg vom Fuße des Harsleber Berge auf den Klosterwanderweg gelangten. Wir wanderten nun auf dem Kloster Wanderweg in südöstlicher Richtung weiter. Bald erreichten wir die Steinholzberge. Auf ihm befindet sich eine der 6 noch erhalten gebliebenen Warten der Stadt Quedlinburg. Insgesamt verfügte Quedlinburg im Mittelalter über 11 Warten, von denen 10 Warten eine direkte Sichtverbindung zu den Türmern der Marktkirche in Quedlinburg hatten. Einige von uns Wanderer nutzten die Gelegenheit sich die Landschaft, von der Aussichtsplattform der Steinholzwarte, anzusehen. Leider war die Sicht nach wie vor etwas eingeschränkt. Von der Steinholzwarte gelangten wir wieder auf den, auf dem Hinweg, benutzten Alleenweg am Fuße des Steinholzberges. Nach insgesamt 12 km bei ca. 300 Höhenmetern erreichten wir wieder unseren Parkplatz. Für diese wunderschöne Frühlingswanderung möchte ich mich beim Wanderleiter Manfred Böhm recht herzlich bedanken.
Bürgerreporter:in:Gerd Horenburg aus Aschersleben |
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