HARZ WANDERUNG
Treseburg - Bode - Böser Kleef - Altenbrak - Rolandseck - Treseburg
- Hotel Forelle in Treseburg, direkt an der Bode gelegen
- hochgeladen von Gerd Horenburg
Der Harzklub Zweigverein Quedlinburg hatte zu einer Wanderung eingeladen. Die Leitung der Wanderung lag - wie so oft -in den Händen des Wanderführers Manfred Böhm. Der Ausgangspunkt war der kleine Harzort Treseburg. Es ist ein typisches ehemaliges Bergarbeiterdorf, dass, nach dem Niedergang des Bergbau im 19. Jahrhundert, sich in einen Erholungsort umgewandelt hat. Treseburg liegt im engen Tal der Bode. Der Luftkurort ist förmlich von umliegenden Bergen des sagenumworbenen Bodetals eingeschlossen. Treseburg wie auch der nahe gelegene Luftkurort Altenbrak sind Ortsteile der Stadt Thale im Landkreis Harz von Sachsen - Anhalt.
Nach der Begrüßung und Vorstellung der Wanderroute durch den Wanderleiter wanderten wir durch Treseburg links der Bode flussaufwärts. Bald erreichten wir die zu Treseburg gehörende Siedlung Spohnbleek. Durch die am Nordhang des Bodetals angelegte Siedlung ging es relativ steil bergauf. Nachdem wir die Siedlung hinter uns gelassen hatten, ging es hinauf zum Aussichtspunkt Albert - Schomburg - Platz. Von dort oben hatten wir einen schönen Ausblick auf die, sich im Bodetal windende Bode. Bis zum nächsten Aussichtsblick, dem Wilhelmsblick, waren es nur weinige Meter. Vom Wilhelmsblick hat man einen herrlichen Ausblick in westlicher und östlicher Richtung. Die Bode kann man gleich zweimal sehen, einmal in Fließrichtung vor Treseburg und zum anderen nach Treseburg. Vom Wilhelmsblick führt eine Treppe hinunter zum Egon- Luedtke - Platz. Diese Schutzhütte befindet sich unmittelbar vor einem Tunnel. Dieser Wilhelms - Tunnel wurde im Jahre 1861 von dem Straßenbaumeister Wilhelm geschaffen. Durch den großen Bogen, den die Bode durch Treseburg macht, kann man die Bode auf beiden Seiten des Tunnels sehen. Nachdem wir den Tunnel mit eingezogenen Kopf überwunden hatten, erreichten wir die L93. Auf ihr ging es etwa 400 m bergauf bis wir unseren den Wanderweg erreichten. Auf diesem ging es - teilweise auf Wanderstegen - stetig bergauf. Bald hatten wir unser nächstes Ziel, das von Langen - Denkmal, erreicht. Der Johann Georg von Langen lebte von 1699 bis 1776. Er war ein bedeutender Forstwirt, der die Forstwirtschaft in Deutschland und auch in Dänemark revolutionierte. Nach einer kleinen Pause wanderten wir vor bis zum Bösen Kleef. Auch hier handelt es sich um eine Aussichtstelle, mit einem einen schönen Ausblick auf das Bodetal und den Luftkurort Altenbrak. In der Schutzhütte Böser Kleef befindet neben der Stempelstelle der Harzer Wandernadel sogar ein Gipfelbuch. Nachdem wir den Ausblick genossen hatten, wanderten wir in westlicher Richtung weiter. Dort trafen wir auf einen Wanderweg, der uns wieder hinunter ins Bodetal führte. Uber eine Fußgängerbrücke erreichten wir, auf der rechten Seite der Bode, den Kiosk am Spielplatz. Nachdem wir dort eine längere Pause eingelegt hatten, wanderten wir flussabwärts in Richtung Altenbrak. Hinter dem großem Parkplatz trafen wir auf die Wandertreff - Info und auf die Straße Rolandseck. Ihr folgten wir ca. 200 m bevor wir über einen schmalen Weg den Harzer - Hexen - Stieg erreichten. Über diesen wunderschönen romantischen Wanderweg, immer am Ufer der Bode entlang, erreichten wir Treseburg. Für die knapp 12 km lange Wanderung mit über 600 Höhenmeter möchte ich mich recht herzlich bei unserem Wanderleiter, Manfred Böhm, bedanken. Es war wieder einmal eine besonders schöne Wanderung.
Bürgerreporter:in:Gerd Horenburg aus Aschersleben |
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