Wanderung
👣Via Giffendorf...
- hochgeladen von Michael Kaiser
… zu „Antonsplätzchen“ und weiter durchs Dickicht zum versteckten Teich im Brückerwald. Weiter zum „Hügelgräberfeld Siebenbürgen“ und an der „Vespereiche“ vorbei zur „Fortmühle“.
Entlang der Klee zur „Waldbrücke“. Hinter „Schloss Plausdorf“ durch das Feld und in den Wald hinein, weiter nach Hause.
Ein etwas anderer Weg zu historischen nicht so bekannten Orten durch teilweise unwegsames Gelände. So was geht auch nur zu dieser Jahreszeit.
Leider stoppte durch einen Anwenderfehler die Aufzeichnung ca. 1 km vor meinem Ziel. Sei´s drum.
Ich war tiefenentspannt.
Wer mehr erfahren möchte geht in die Kommentare.
Dies steht in der Beschreibung meiner heutigen Tour auf: Komoot.
Durch ein kleines Büchlein aus den 1970er Jahren erfuhr ich von der Wüstung Giffendorf.
Ich erinnerte mich daran, dass ich bei Recherchen nach Zielen meiner Wanderungen in der Vergangenheit schon einmal von dieser Wüstung gehört hatte, ihr aber keine weitere Aufmerksamkeit gewidmet habe. In dem Büchlein wo ein Wanderweg von der „Brücker Mühle“ zum „Schloss Plausdorf“ und zurück beschrieben wird, steht geschrieben, dass man kurz vor der Überquerung der B 62 zwischen Kirchhain und Niederklein seinen Blick in den Wald zur rechten Seite richten soll. Hier würde man die alten Ackerterrassen des Dörfchen Giffendorf erkennen.
Ein Ort der zur linken Seite des Waldweges gelegen haben soll.
Ich machte mich am späten Vormittag auf den Weg und tatsächlich kann man dort wo heute dichter Buchenwald steht die alten Terrassen erkennen. Im Netz konnte ich erfahren, dass die Ersterwähnung der Wüstung Giffendorf im Jahre 1358 und die Letzterwähnung vor 1425 gewesen sei. Um 1400 sollen noch zwei Brüder in dem Örtchen, was sich beiderseits der B 62 am linken Ufer der Klein nahe Schloss Plausdorf befunden hat, gewohnt haben.
Die Nachfolgesiedlung könnte Plausdorf gewesen sein. Dessen Ersterwähnung von 1463 ist.
Quellen der Infos:
lagis.hessen
Nach einer kurzen Pause ließ ich mich durch zum Teil unwegsames Gelände an Antonsplätzchen navigieren. Ein Ort den ich bereits in der Vergangenheit besucht habe.
Ein Kreuzstein der an eine Mordtat aus dem Jahre 182(0) erinnert.
Der Platz liegt an keinem Weg und ist nur wenigen Personen bekannt. Vor kurzen wurde das kleine Bodendenkmal erst von Ästen und Zweigen befreit, was ich erfreulicherweise feststellen konnte.
Mehr hierzu im Highlight „Kreuzstein Antonsplätzchen“. Das Highlight findest du auf Komoot.
Weiter ging es durch das Gesträuch Richtung einem versteckten Teich im Wald. Ein mir bekannter Ort, wo ich in der Zukunft mal ein wenig drüber recherchieren werde.
Von hier ist es nicht weit zum frühmittelalterlichen Hügelgräberfeld Siebenbürgen. Das archäologische Denkmal hat 25 Grabhügel. Der Ort den man vom Weg aus erkennen kann, ist ebenfalls eher unbekannt.
Mehr hierzu im Highlight „Hügelgräberfeld Siebenbürgen“. Auch hier bitte auf Komoot schauen.
Ein Filmchen zum "Hügelgräberfeld Siebenbürgen" aus dem ich meine Informationen bezogen habe,
befindet sich im Netz. Einfach googeln.
Damit will ich es erst mal belassen und werde euch hoffentlich bald mehr von Besuchen an Orten der Vergangenheit berichten können.
Bürgerreporter:in:Michael Kaiser aus Stadtallendorf |
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