Quo vadis Barbarossa ?

Zu diesem Thema trafen am Mittwochabend der Oberbürgermeister der Stadt Altenburg und die Prinzenräuber aufeinander. Sehr gut vorbereitet präsentierte der OB seine Pläne für Altenburg in den nächsten Jahren und der weiteren Verfahrensweise mit den Altenburger Festspielen. Die aus der Presse bekannten Gründe für die geplante Verschiebung wurden von ihm ausführlichst untermauert.
Auch wenn es mir mehr als schwer fällt es einzugestehen, viele seiner Argumente sind durchaus nachvollziehbar und schlecht zu widerlegen. Schade nur, daß der Versuch, unsererseits eine Aufschiebung der heutigen Abstimmung im Stadrat und eine gemeinsame Aktion aller für den Start von Barbarossa 2013 zu erreichen, von ihm abgelehnt wurde.
Es wäre ein Versuch wert gewesen, niemand hätte dabei etwas zu verlieren!
Aber in dieser Beziehung war rein nichts zu machen.
Trotz alledem habe ich den Eindruck gewonnen, daß die Stadtverwaltung das Thema Barbarossafestspiele fest im Blick hat. Es fragt sich nur, ob wir es noch erleben werden. Die finanziellen Vorraussetzungen in den nächsten Jahren werden sicher nicht besser.
Besonders erschreckend während dieser Veranstaltung fand ich das äußersts gespannte, fast feindselige Verhältnis zwischen einigen anwesenden Nichtprinzenräuber und dem OB.
Über Hintergründe oder Schuld daran, maße ich mir nicht an, zu urteilen. Aber so geht's nicht und bringt Altenburg mit Sicherheit nicht voran.
Na warten wir mal ab, was die Stadtratssitzung bringt. Ich fürchte nicht Gutes für uns!
Foto: c. Jurec Pixelio

Bürgerreporter:in:

Andreas Hermsdorf aus Windischleuba

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