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Ehrenamt in Gold nicht aufzuwiegen

(von links nach rechts): CSU-Ortsvorsitzende Kaspar Riedlberger und Josef Dußmann, Stadtrat Raymund Aigner, MdEP Markus Ferber, Stadtrat Peter Meitinger, 2. Bgm. Helmut Beck und Stadtrat Helmut Langer
  „Das Ehrenamt ist mit Gold nicht aufzuwiegen!“ resümierte un-ser Europaratsabgeordneter und Vorsitzender der CSU-Schwaben MdEP Markus Ferber in seinem Grußwort beim Empfang der Ehrenamtlichen unter der Regie des CSU-Ortsverbandes Oberbernbach.

Die Vorstandschaft der CSU Oberbernbach mit ihrem Vorsitzenden Raymund Aigner hat traditionell bereits zum 14. Mal alle Vereinsmitglieder von Oberbernbach zum alljährlichen Rückblick auf das vergangene und zum Ausblick auf das be-stehende Jahr eingeladen.

Aigner konnte nach der Heiligen Messe, die von Dekan und Pfarrer i. R. Karl Bartenschlager zelebriert worden war, den Europaratsabgeordneten MdEP Markus Ferber, den 2. Bürgermeister Helmut Beck, die Stadträte Dieter Heilgemeir, Peter Meitinger, Hermann Langer, Mario Pettinger und Kristina Kolb-Djoka, die CSU-Ortsvorsitzenden Josef Dußmann und Kaspar Riedlberger, den Vorsitzenden der Seniorenunion Hanshelm Häfner, sowie die Vorstände und Mitglieder der Oberbernbacher Vereine im Pfarrsaal Oberbernbach begrüßen.

Der Vorsitzende führte in seinem Grußwort aus, dass Bayern heute so gut dasteht, wie noch nie in seiner Geschichte und dieser Erfolg auch an der Arbeitskraft und dem Engagement der ehrenamtlichen Menschen liegt. Dies sind immerhin 50 Prozent der Bevölkerung, also 6,4 Millionen Bürger. Dem CSU-Ortsverband Oberbernbach geht es bei diesem jährlichen Empfang primär um das Ehrenamt, aber auch um das Gespräch zwischen den Mandatsträgern und den Bürgerinnen und Bürgern.

MdEP Markus Ferber führte anschließend in seinem Grußwort aus, dass Ehrenamt heißt, das man dieses nicht nur von außen betrachtet, sondern sich einbringt und mehr tut, als man tun muss. Ferber sprach auch kurz die Amtseinführung des 45. Präsidenten der USA, Donald Trump, an und die damit verbundenen Proteste der Amerikaner, sowie das im Jahr 2017 in Europa weitreichende Wahlen, Frankreich, Niederlande, Deutschland und möglicherweise Italien, stattfinden werden.
Er sprach auch an, dass Deutschland über Ressourcen und finanzielle Mittel verfüge, wie kein anders Land in Europa. Auch das Wittelsbacher Land habe eine gute Lage im Wirtschaftsdreieck MAI (München, Augsburg, Ingolstadt), so dass die Unternehmen vor Ort nicht nur von der Globalisierung, sondern auch durch diese gute Lage profitieren. Er bedankte sich auch bei den ehrenamtlich tätigen Bürgerin-nen und Bürgern, die sich im Flüchtlingsbereich engagieren. In Deutschland wurden die Hälfte der Asylanträge von Europa gestellt. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass in unserem Land und in Europa eine Verbesserung der staatlichen Systeme, z. B. Computervernetzung, stattfindet.

Wir müssen Solidarität beweisen und so, wie der Heilige Martin handeln. Nicht den ganzen Mantel hergeben, sondern nur den halben Mantel, damit man nicht selber frieren muss. Joachim Gauck hat es so ausgedrückt: „Unser Herz ist weit. Unsere Möglichkeiten sind endlich.“

Das Ehrenamt ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammen-hält. In Deutschland werden etwa 40 Milliarden Stunden ehren-amtliche Arbeit geleistet. Es wäre nicht bezahlbar, wenn man diese Stunden mit dem Mindestlohn aufrechnen würde.
Fazit von MdEP Markus Ferber: „Das Ehrenamt ist mit Gold nicht aufzuwiegen!“

2. Bgm. Helmut Beck sagte in seinem Grußwort, dass das Jahr 2016 uns alle gefordert hat. Das Jahr 2017 wird jedoch vermutlich nicht besser. Seine Botschaft lautet: „Sich gemeinsam den Herausforderungen stellen. Aichach muss attraktiv bleiben. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum und eine gute Infrastruktur. Für das Wohlergehen von Aichach und dem Wittelsbacher Land ist das Ehrenamt unerlässlich. Gehen wir das vor uns liegende Jahr mit Optimismus und Zuversicht an.
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 26.01.2017 | 06:57  
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