Anzeige

Lesereise durch sechs Jahrhunderte

Robert Predasch, Ingrid Predasch, Wolfgang Manhart, Conny Metz, Richard Bauch, Susanne Lucas, Markus Schneider (von links9 (Foto: Barbara Daxl)
Aichach: Stadtbücherei Aichach | Bereits zum dritten Mal kamen Schauspieler des Aichacher Volkstheaters zusammen, um die zahlreichen Zuhörer mit einer Lesung aus ausgewählten Büchern zu verführen. Unter dem Motto „Von Zeiten und Menschen“ nahmen sie das Publikum mit auf eine historische Reise vom 14. bis ins 19. Jahrhundert.
Den Anfang machte Markus Schneider mit dem Titel „Die letzte Stunde“ von Minette Wolters:
An der Küste ist die Pest ins Land gekrochen. Binnen kürzester Zeit entvölkert sie ganze Landstriche, Angst und Panik regieren. Allein Lady Anne, die Herrin von Develish, nimmt das Heft in die Hand …
„Der Spielmann“ von Oliver Pötzsch spielt im Jahre 1486: Knittlingen ist ein ruhiger Ort im Kraichgau. Bis zu dem Tag, als die Gaukler in die Stadt kommen – und plötzlich Kinder verschwinden. Johann Georg, genannt „Faustus“, der Glückliche, kümmert das nicht. Ihn interessiert nur der Spielmann und Magier Tonio del Moravia: Von dem blassen Mann mit den stechend schwarzen Augen… Wolfgang Manhart schlug mit dem spannenden Text schnell seine Zuhörer in den Bann.
Robert Predasch stellte „Wölfe“ vor, den ersten Band der Tudor-Trilogie von Hilary Mantel. Erzählt wird ein Kapitel der englischen Geschichte zur Zeit von Thomas Cromwell und Heinrich VIII.

Nach einer Pause mit Imbiss und viel Wein war Conny Metz an der Reihe. Sie trug ein Kapitel aus dem Roman „Das Gold der Fugger“ von dem Augsburger Lehrer Peter Dempf vor: Lange stand Agnes' Vater als Fuhrwerker in Diensten der Fugger. Eines Tages aber wird ihm vorgeworfen, Gold gestohlen zu haben. Nicht zuletzt, weil ein junger Patriziersohn ihn beschuldigt, reichen den Gerichtsherren drei Münzen als Beweis und als Grund, ihn auf dem Schindanger hinzurichten. ...

Mit Ingrid Predasch ging es weiter nach London und den Roman „Narren und Sterbliche“ von Bernard Cornwell. Der Winter 1595 ist kalt. Das macht auch den Mitgliedern der Theatertruppe von William Shakespeare zu schaffen, einer von vielen in London …

Den Abschluss bildete das Buch „Grimms Morde“. Der neue historische Roman der Spiegel-Bestsellerautorin Tanja Kinkel führt zurück in das neunzehnte Jahrhundert und verbindet märchenhaftes Setting und historische Spannung mit einer grausamen Mordserie, meisterhaft vorgetragen von Richard Bauch.

Ein erfolgreicher Abend mit vielen Erlebnissen vergangener Zeiten und einem rundum begeisterten Publikum.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.