Aufnahme in Glasfaserförderung des Bundes
Gigabits für die Gemeinde
- Freuen sich über den gemeinsamen Förderbescheid von über 24 Millionen Euro, von rechts nach links: 1. Bürgermeister Steffen Richter (Gemeinde Westendorf), Oberbürgermeister Jürgen Sorré (Stadt Donauwörth), 1. Bürgermeisterin Katja Müller (Stadt Lauingen), Oberbürgermeister David Wittner (Stadt Nördlingen) und 1. Bürgermeister Sebastian Bernhard (Gemeinde Adelsried).
- Foto: Helena Ott – Stadt Nördlingen
- hochgeladen von Ludwig Lenzgeiger
Seit vielen Jahren war die Frage nach der Glasfaserversorgung in Adelsried und Kruichen ein Dauerthema. Eine Lösung war dennoch nicht in Sicht, da die Fördermöglichkeiten für das Dorf nur wenig attraktiv waren. Private Anbieter für den Ausbau waren entweder unzuverlässig oder nicht zu finden und haben sich mittlerweile weitgehend aus dem Markt zurückgezogen. Jetzt aber kann Bürgermeister Sebastian Bernhard einen Durchbruch verbuchen.
Er habe nicht locker gelassen und sei gemeinsam mit dem Büro Corwese aus Heretsried am Thema geblieben. Denn, so ist sich Bernhard sicher, „eine Glasfaserverbindung und damit schnelle Daten sind Teil der Infrastruktur der Zukunft, damit stellen wir die Weichen für Jahrzehnte“. Der Einsatz lohnte sich.
Denn nun ist die Gemeinde in die Gigabitrichtlinie 2.0 des Bundes aufgenommen worden. Die Zielsetzung ist klar: die maximal mögliche Zahl an Haushalten mit schnellem Internet versorgen. Der Bund wiederum stellt hierfür einen Fördersatz von 50 Prozent zur Verfügung, welcher um eine Förderung des Freistaates zusätzlich ergänzt wird.
Möglich wurde dieser Meilenstein durch die interkommunale Zusammenarbeit mit Lauingen, Donauwörth, Nördlingen und Westendorf.
Diese Kooperation trägt nicht allein aufgrund der neu erschlossenen Fördermöglichkeiten Früchte, sondern wird auch bei der Ausschreibung der Bauarbeiten im Jahr 2026 zum Tragen kommen. Durch die Zusammenarbeit von Adelsried mit diesen Städten und Gemeinden können so beste Konditionen für die Bürgerschaft erreicht werden, ist sich Bernhard sicher.
Für Adelsried wie Kruichen konkret bedeutet dies, dass Gebiete, die nicht bereits mit gigabitfähigem Koaxialkabel versorgt sind, auch im Bestand mit Glasfaser versorgt werden, also beispielsweise der gesamte Ortsteil Kruichen sowie zahlreiche Straßenzüge in Adelsried selbst. In Absprache mit dem zukünftigen Versorger haben zudem alle Haushalt eine Option auf einen nachträglichen Glasfaserausbau.
„Der langfristige Einsatz lohnt sich und so freut es mich, dass unsere Bemühungen für die digitale Infrastruktur in Adelsried nun ganz konkrete Früchte tragen und wir damit Gigabits für unsere Gemeinde ernten“, so Bernhard abschließend und mit Blick auf die nun anlaufenden Ausbauplanungen.
Bürgerreporter:in:Ludwig Lenzgeiger |
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