Friedland soll Flüchtlinge aus Afrika integrieren

Die Konferenz der Innenminister in Wiesbaden hat beschlossen, dass Friedland bei Göttingen über die nächsten drei Jahre 900 Flüchtlinge aus Afrika aufnehmen soll. Die Flüchtlinge kommen aus Grenzlagern in Ägypten, Libyen und Tunesien. Doch bei den Neubürgern in Niedersachsen wird es sich nicht unbedingt um Ägypter, Libyer und Tunesier handeln, sondern um Kriegsflüchtlinge aus Somalia und Eritrea.

Die ersten 300 Flüchtlinge sollen bereits im Januar 2012 nach Friedland kommen. Sie gelten als besonders schutzbedürftig und sollen Integrationskurse bekommen. Allerdings bleiben wohl nur rund zehn Prozent der UNHCR-Flüchtlinge auch nach der Integration in Niedersachsen, die übrigen 90 Prozent werden auf die anderen Bundesländer verteilt. Das Grenzdurchgangslager Friedland wird, wie das Göttinger Tageblatt berichtet, in der nahen Zukunft voraussichtlich alle Flüchtlinge empfangen, die Deutschland im Rahmen des Schutzprogramms des UN-Flüchtlingshilfswerks aufnimmt.

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