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Bahnhof Wetter (Ruhr)
Wetter an der Ruhr ist ein kleiner, überregional unbekannter Ort im Grenzgebiet zwischen dem Ruhrgebiet und dem Bergischen Land. Auch wenn er offiziell zur „Route der Industriekultur – Bahnen im Revier“ gehört, ist der Bahnhof heute kein Bahnhof mehr, sondern nur noch eine Haltestelle (offiziell: Haltepunkt). Seit wann und vor allem: warum das so ist, ist dem Autoren unbekannt – er hat es schlicht und ergreifend nicht nachgeschlagen.
Besuchen wir den Bahnhof trotzdem. Aus naheliegenden Gründen erfolgt die Anreise mit der Bahn – ob es Parkplätze für Personenkraftwagen im Bereich des Bahnhofes gibt, sei also einmal dahingestellt. Ein Art Busbahnhof ist dort auf jeden Fall vorhanden.
Der Bahnhofe weist einige Ärgernisse auf.
Ein Aufzug fehlt genauso wie Rolltreppen. Wer mobilitätseingeschränkt ist (wie der Autor dieser Zeilen), muß zwei schlauchartige Rampen nutzen. Sie führen jeweils zu einem kurzen Personentunnel (quasi als Gleisunterführung) und dann wieder nach oben.
Ein Wort zu diesem Personentunnel. Er ist in blauer Farbe gehalten und zeigt künstlerisch gestaltete Bilder. Eigentlich ein hübscher Ansatz. Doch dann kamen die Randalen und Vandalen und hinterließen ihre Schmierereien.
Der Mittelbahnsteig bietet an seinen beiden Bahnsteigen den Zugang zu den haltenden Zügen. Es gibt überdachte Sitzgelegenheiten sowie einen Fahrkarten-Automaten des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).
Ein ReiseCentrum der Deutschen Bahn AG, öffentliche Sanitäranlagen, Gastronomie sowie Zeitungsfachhandel fehlen hier völlig – der Eintrag bei Wikipedia ist in dieser Hinsicht ungenau.
Dieser Bahnhof ist keine Einladung, Fernreisen zu unternehmen. Wo soll man Fahrkarten, Fahrverbindungen, Infomaterial und Werbung erhalten? Aufenthaltsqualität sieht anders aus.
Bürgerreporter:in:Andreas Rüdig aus Duisburg |
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