Uwe H. Sültz stellt vor:
Geburtstage von Gene Roddenberry - STAR TREK & Marianne Koch & Ian Gillan - Deep Purple
- hochgeladen von R. G. Wardenga
Vorab dies: Gene Roddenberry durfte ich in einer Diskussionsrunde kennenlernen. STAR TREK basiert auf seiner Erfahrung mit UFOs. Er angergierte sich in diversen Gruppen über Außerirdische und UFOs. Er sagte, dass er Dinge kennengelernt und selbst gesehen hat, die sein Denken geändert haben. Aufgrund der politischen Lage in den USA musste er sich zurückhalten. Er habe aber viele Eindrücke und Erkenntnisse in den STAR TREK-Filmen eingebaut und so weitergegeben. Die STAR TREK-Filme seien seine Botschaft.
Gene Roddenberry war ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Fernseh- und Filmproduzent, der am 19. August 1921 in El Paso, Texas, geboren wurde und am 24. Oktober 1991 in Santa Monica, Kalifornien, verstarb. Roddenberry ist vor allem als Schöpfer von "Star Trek" bekannt. Er besuchte kurzzeitig das Los Angeles City College, bevor er im Zweiten Weltkrieg als B-17-Bomberpilot diente. Für seine Einsätze im Pazifikkrieg wurde er ausgezeichnet. Nach seiner ehrenhaften Entlassung aus der USAAF arbeitete er als Pilot bei PanAm.
Später wechselte Roddenberry zur Polizei von Los Angeles, wo er als Sergeant tätig war und Reden für seinen Vorgesetzten vorbereitete. In den frühen 1950er Jahren begann er, Drehbücher für verschiedene Fernsehserien zu schreiben, darunter "Polizeibericht" und "Have Gun, Will Travel". 1959 scheiterte sein erster Versuch einer eigenen Serie, "333 Montgomery Street", obwohl DeForest Kelley, der später als Dr. McCoy in "Raumschiff Enterprise" bekannt wurde, die Hauptrolle spielte. Mit "The Lieutenant" hatte Roddenberry 1963 mehr Erfolg.
Der Durchbruch gelang Roddenberry 1964 mit "Raumschiff Enterprise". Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und geringer Einschaltquoten entwickelte die Serie durch den Einsatz ihrer Fans einen Kultstatus. 1969 heiratete Roddenberry Majel Barrett, die in der Serie als Schwester Chapel mitwirkte. Die Serie wurde zwar eingestellt, erlangte aber durch den Verkauf an lokale Fernsehsender große Popularität, was zur Produktion einer Zeichentrickserie und später zu Kinofilmen und der neuen Serie "Star Trek: The Next Generation" führte. Roddenberry starb 1991 an Herzversagen, ein Teil seiner Asche wurde 1997 ins All befördert.
Zitat von Gene Roddenberry
Die Stärke einer Zivilisation wird nicht gemessen an ihrer Fähigkeit, Kriege zu führen, sondern vielmehr an ihrer Fähigkeit, sie zu vermeiden .
Marianne Koch ist eine deutsche Ärztin und Buchautorin sowie ehemalige Filmschauspielerin, die am 19. August 1931 in München geboren wurde. Koch wuchs in Geiselgasteig auf und legte mit 17 Jahren ihr Abitur ab, nachdem sie zwei Klassen übersprungen hatte. Anschließend begann sie ein Medizinstudium, das sie jedoch nach dem Physikum unterbrach, als sie während der Semesterferien für den Film entdeckt wurde.
Ihre Filmkarriere startete 1950, als sie von Viktor Tourjansky entdeckt wurde. Koch spielte in rund 70 Filmen mit, darunter internationale Produktionen wie "Das unsichtbare Netz" mit Gregory Peck und "Für eine Handvoll Dollar" mit Clint Eastwood. Für ihre Rolle in "Des Teufels General" erhielt sie 1955 das Filmband in Silber. Neben ihrer Filmtätigkeit war Koch von 1962 bis 1982 festes Mitglied des Rateteams der Sendung "Was bin ich?" und moderierte von 1974 bis 1982 die Talkshow "3 nach 9". Parallel dazu war sie in der Werbung für bekannte Marken wie ADO-Gardinen und Jacobs-Kaffee präsent.
1971 nahm Marianne Koch ihr Medizinstudium wieder auf und schloss es 1974 mit dem Staatsexamen ab. Sie promovierte 1978 und arbeitete von 1985 bis 1997 als Internistin in ihrer eigenen Praxis in München. Seit 1995 engagiert sich Koch als Schirmherrin der Deutschen Hochdruckliga und war von 1997 bis 2011 Präsidentin der Deutschen Schmerzliga. Ab 1999 veröffentlichte sie Gesundheitsratgeber und gestaltete ab 2000 die Sendung "Notizbuch – Gesundheitsgespräch" im Hörfunkprogramm Bayern 2. Marianne Koch war von 1975 bis zu seinem Tod mit dem Publizisten Peter Hamm liiert und lebt seit 1973 in Tutzing am Starnberger See.
Ian Gillan ist ein britischer Rock-Sänger, der am 19. August 1945 in Hounslow, Middlesex, geboren wurde. Erlangte internationale Bekanntheit als Frontmann der Hard-Rock-Band Deep Purple, wo er seit 1969 mit einigen Pausen aktiv war.
Seine musikalische Reise begann in einer Familie mit künstlerischem Hintergrund. Sein Großvater war Opernsänger, sein Onkel Jazzpianist. Ohne formale Gesangsausbildung sammelte Gillan erste Erfahrungen im Kirchenchor. In den frühen 1960er Jahren experimentierte er mit verschiedenen Künstlernamen, darunter Jess Thunder und Garth Rockett. Im September 1962 schloss er sich als Garth Rockett der Band The Moonshiners an, gefolgt von einem Engagement bei The Javelins bis März 1964. Nach der Auflösung der Javelins sang Gillan kurzzeitig bei The Hickies und später bei Wainwright’s Gentlemen, bevor er Ende Mai 1965 zu Episode Six wechselte.
Bei Episode Six traf Gillan auf den Bassisten Roger Glover. Die Band erhielt einen Plattenvertrag und produzierte mehrere Singles, aber ein geplantes Album wurde nicht fertiggestellt. Im Juli 1969 verließen Gillan und Glover Episode Six, um Deep Purple beizutreten. Gemeinsam mit Ian Paice, Ritchie Blackmore und Jon Lord bildeten sie die sogenannte Mk-II-Besetzung, die Alben wie "Deep Purple in Rock", "Fireball" und "Machine Head" hervorbrachte. Auf "Machine Head" findet sich auch der Klassiker "Smoke on the Water". 1973 verließ Gillan Deep Purple aufgrund von Differenzen und verfolgte Soloprojekte.
Nach seiner ersten Zeit bei Deep Purple war Gillan in verschiedenen Branchen tätig, bevor er 1975 die Ian Gillan Band gründete. Später folgte die Band Gillan, die Hard Rock mit New Wave Elementen verband. 1983 schloss er sich Black Sabbath an und nahm das Album "Born Again" auf. 1984 kam es zur Wiedervereinigung der Mk-II-Besetzung von Deep Purple. Nach erneuten Streitigkeiten mit Blackmore verließ Gillan die Band 1989 erneut. 1992 kehrte er zu Deep Purple zurück und blieb dort bis zum Ausscheiden Blackmores. Neben seiner Arbeit mit Deep Purple veröffentlichte Gillan weiterhin Soloalben und arbeitete mit anderen Musikern zusammen. Gillan war bis zu ihrem Tod im Jahr 2022 mit Bron Gillan verheiratet.
Bürgerreporter:in:R. G. Wardenga aus Königsborn |
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