PM 09/2026
Pattensen – Wohnhaus nach Brand nicht mehr bewohnbar
- Brennender Carport und Schuppen
- hochgeladen von Henning Brüggemann
Am Nachmittag des 30. August 2026, gegen 14:40 h wurde der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Pattensen ein Carportbrand in der Straße Am Archiv gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf das angrenzende Wohngebäude übergegriffen und lief unter die auf beiden Dachseiten montierten Photovoltaikanlagen.
Brandbekämpfung unter schwierigen Bedingungen
Zunächst konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Löschung des Carports und eines angebauten Schuppens, die in Vollbrand standen. Anschließend wurde das Feuer sowohl im Innenangriff als auch über mehrere Außenangriffe bekämpft.
Da sich die Flammen unter den PV Modulen ausbreiteten, mussten erreichbare Solarmodule gezielt zerstört werden, um an die Brandnester im Inneren des Daches zu gelangen. Die Arbeiten gestalteten sich aufgrund der Dachkonstruktion und der installierten Technik besonders anspruchsvoll. Hier waren zwei Drehleitern im Einsatz.
Unterstützung durch THW und Drohnentechnik
Ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) unterstützte die Einsatzleitung bei der Lokalisierung und Bekämpfung der letzten Brandherde im Dachinneren. Zusätzlich kam eine Drohne mit Wärmebildtechnik zum Einsatz, die wertvolle Informationen über versteckte Glutnester im schwer zugänglichen Dachbereich lieferte.
Schutz der Nachbarschaft
Mehrere angrenzende Wohnhäuser wurden durch eine Riegelstellung geschützt, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. In einem nahegelegenen Mehrfamilienhaus, das zeitweise stark von Brandrauch eingehüllt war, wurden die Bewohner informiert und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Großaufgebot an Einsatzkräften
Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter:
• Ortsfeuerwehren Pattensen, Hüpede, Koldingen, Schulenburg, Jeinsen, Arnum, Harkenbleck und Hiddestorf Ohlendorf
• Rettungsdienst und Fachberater Sanität
• Technisches Hilfswerk (THW)
• Polizei
Abschluss
Trotz des schnellen und koordinierten Einsatzes aller Kräfte konnte ein vollständiger Durchbrand des Wohngebäudes nicht verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis ca. 19:00 h hin. Das Haus muss als nicht mehr bewohnbar eingestuft werden. Zur Schadenursache und Schadenhöhe hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.
gez. H. Brüggemann
Bildnachweis: alle Henning Brüggemann, Freiwillige Feuerwehr der Stadt Pattensen
Bürgerreporter:in:Henning Brüggemann aus Pattensen |
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