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Benedict Cumberbatch: Sind Sherlock und Sidekick John doch ein Paar?

Zusammen mit Martin Freeman und dessen Freundin Amanda Abbington ist er in den neuen Folgen von "Sherlock" wieder zu sehen. (Foto: SixPixelDesign flickr CC BY-ND 2.0)

Jeder der die Serie „Sherlock“ mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman als John Watson verfolgt, spürt zwischen dem Meisterdetektiv und seinem Sidekick eine Art homoerotische Verbindung. In asiatischen Kulturen wurde diese Beziehung sogar zur Vorlage für einige erotische Filmchen. Allerdings ist die Hauptfigur – Sidekick Liebelei nichts neues, sondern eine weiter verbreitetes Phänomen in Literatur und Film.

Manchmal fragt man sich schon: Sind John Watson (Martin Freeman) und Sherlock Holmes in der BBC – Serie eigentlich doch ein homosexuelles Paar? Sie leben zusammen, arbeiten zusammen und sind auf eine bestimmte Weise auch voneinander abhängig. Während Benedict Cumberbatch als Sherlock seinem Partner die Action und Spannung in seinem Leben bieten kann, die der Kriegsveteran unbedingt braucht, hilft ihm John durch den Alltag. In der Serie selbst werden die beiden Männer immer wieder als schwules Paar bezeichnet, obwohl nie wirklich erotische Szenen zu sehen sind. Auch das Umfeld der beiden Partner scheint die Spannungen zu spüren, die der Fernsehzuschauer fühlt und mit der Beziehung der beiden assoziiert. Gleichzeitig weiß man: Sherlock ist nicht wirklich zu derartigen Gefühlen fähig. Ist die Figur einfach nur A-sexuell, oder unterdrückt der Detektiv seine Triebe? In einer Szene fragt John in die Runde: „Hatte Sherlock je einen Freund? Einen Freundin? Irgendeine Beziehung?“

Homoerotik zwischen Sidekick und Held - Ein Phänomen der Popkultur

Die Antwort auf diese Frage ist einfach zu beantworten, wenn Benedict Cumberbatch als Sherlock je so etwas wie eine Beziehung hatte, ist es das Zusammensein mit Martin Freeman in der Rolle von John Watson. „Sherlock“ ist nicht das einzige Werk, in dem der Sidekick für die sexuellen und somit natürlicheren Elemente einer Geschichte zuständig ist, während der unantastbare Held keine Triebe zu haben scheint. So ist es zum Beispiel zwischen Luke Skywalker und Han Solo in der legendären „Star Wars“ – Saga. Die beiden sind ein gutes Paar und auch hier könnte man vielleicht sagen, dass Han, der Fahrer des Jedi – Ritters, irgendwie mit Luke in einer sexuellen Verbindung stehen könnte. Diese Spannung wird allerdings durch die Beziehung des Schmugglers zu Leia eliminiert. Auch in der klassischen und antiken Literatur gibt es einige Beispiele, wie ein Blog – Eintrag auf Flavorwire aufzeigt. Es scheint, als wäre das beschriebene Phänomen einfach ein Bestandteil der Popkultur und würde immer wieder auftauchen. Auf jeden Fall macht es die Serie „Sherlock“ noch einmal um Einiges interessanter und vielschichtiger.

Hier die Szenen, die die Spannungen zwischen Sherlock und John deutlich machen:

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