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12 Uhr mittags ... irgendwo im Westen

Ich schleppe mich seit Stunden durch den Staub des glühend heißen Death
Valley, irgendwo über mir kreist ein gefiederter Todesbote, wartet geduldig
darauf, daß mich der Durst auf den knochenharten Boden sinken läßt. Ich
klammere mich an den Gedanken, die kleine Bar dort oben zu erreichen, als
der silberne Lauf einer Winchester am Grat des Canyons in der Sonne
aufblitzt. Sie haben mich entdeckt ...
OK, die Hütte ist nur ein Dixi-Klo, das ist auch nicht das sagenumwobene
Tal des Todes, sondern eine Kiesgrube in Täfertingen und ich sattle nicht
meinen Mustang, sondern besteige meinen Drahtesel, um nach Hause zu radeln.
Aber man wird doch einen Moment träumen dürfen von "Vierzig Wagen
westwärts" und all den anderen Klassikern des Westernkinos bevor man die
leergeschossene Kamera lässig zurück in den Halfter gleiten läßt.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 06.04.2019
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 26.03.2019 | 11:35  
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