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Kolpingjugend Diözesanverband Augsburg und Kolpingjugend Schwabmünchen mit Bobingen gewinnen Wettbewerb Traumkirche vom Landesverband Bayern

München: Kolpinghaus | Unter dem Motto „Wir bauen auf … Kirche“ veranstaltete die Kolpingjugend in Bayern im vergangenen Jahr einen Wettbewerb zum Thema Traumkirche-Kirchenträume. Die Kolpingjugenden in den sieben bayrischen Diözesen waren dazu aufgerufen, in kreativer Art und Weise ihre Visionen sowie Ideen für ihre Traumkirche zu sammeln und zu präsentieren. Durch zahlreiche Aktivitäten zeigten die engagierten Jugendlichen vor Ort, dass sie – trotz vieler Negativschlagzeilen – ihre Kirche in der Zukunft mitgestalten wollen. Ein weiteres Ziel des Wettbewerbs war, die erarbeiteten Visionen der Traumkirche möglichst vielen Menschen in den Pfarreien zu zeigen, um so in einen breiten Dialog einzutreten, damit möglichst viele Impulse der jungen Menschen konkret umgesetzt werden können.
Aus den zahlreichen Einsendungen wählte nun eine dreiköpfige Jury die zwei besten Beiträge aus. Den Sieg teilen sich die Kolpingjugenden Bobingen und Schwabmünchen und die Diözesanleitung der Kolpingjugend Augsburg.

In Bobingen und Schwabmünchen bauten die Gewinner eine imposante Traumkirche aus Holzbausteinen, welche die Gläubigen an den Wochenendgottesdiensten mit Worten beschriften konnten, die für jeden seine persönliche Traumkirche ausmacht. Nachdem die „Wunschsteine“ in mühevoller Kleinarbeit zu einer Kirche verleimt waren, wurde diese in einem Gottesdienst an der Kolpingkapelle in Bobingen vorgestellt und gesegnet. In Zukunft soll das Kirchenmodell regelmäßig zwischen den beiden Pfarreien ausgetauscht werden. Die Kolpingjugenden haben es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr einzelne Bausteine in Form von Projekten, Aktionen und Gottesdienst umzusetzen, um so nach und nach ihre Traumkirche Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Diözesanleitung der Kolpingjugend Augsburg darf sich auch über den gleichberechtigten Sieg freuen. Im Rahmen einer Diözesanwallfahrt im Juni 2010 rund um das Kloster Roggenburg wurde eine „Geocache-Wallfahrt“ organisiert. Passend zum Motto der Wallfahrt „Wo dein Schatz ist, ist auch dein Herz“ ließen sich die jugendlichen Wallfahrer von Satelliten und kleinen Hinweis-Sprüchen ans Ziel führen. „Geocaching“ nennt man die Schnitzeljagd des 21. Jahrhunderts, bei der mittels GPS-Geräten und Karten die genauen Orte von Verstecken gefunden werden können. Ungefähr 30 Jugendliche machten sich schließlich auf Schatzsuche und pilgerten so von Station zu Station, von Geocache zu Geocache. Passend zum Thema hatte die Diözesanleitung vorbereitete Impulse, Gebete und Gedanken versteckt. Diese wurden in Boxen, Fotofilmdosen oder Flaschen gepackt und im Wald verborgen. Beispielsweise durften die Wallfahrer als Zeichen der Zugehörigkeit zu Jesus Christus ein Kreuz aus Ästen und Zweigen basteln, das sie dann zur Wannenkapelle mit sich trugen. Beim gemeinsamen Abschluss dieser ungewöhnlichen Wallfahrt ließen sich dann auch die Erwachsenen begeistern.

Die beiden Siegergruppen dürfen sich nun auf einen von der Landesleitung und dem Arbeitskreis Kirchenpolitik veranstalteten himmlischen Gottesdienst und einen höllischen Grillabend freuen. Außerdem werden alle Wettbewerbseinsendungen in einer Broschüre zusammengefasst und so den kirchlichen Leitungsgremien zur Verfügung gestellt, in der Hoffnung, dass möglichst viele Traumimpulse in der Kirche spürbar werden.

Georg Hirmer, Mitglied im Arbeitskreis Kirchenpolitik der Kolpingjugend Bayern
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