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Dorfgemeinschaftshaus für Billenhauser Schützen statt Schützenheim

  Billenhausen: Vereinsheim | Zu dem von Ehrenvorstand Gregor Broll gestellten Antrag auf Vorstellung der Planung des neuen Schützenheimes mit Kostenplan und Finanzierung mit anschließender Diskussion konnte Vorstand Norbert Heiligmann nur auf die im letzten Jahr in einer Stadtratssitzung vorgestellte städtische Planung eines Dorfgemeinschaftshauses verweisen, da ein Schützen- / Vereinsheim aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) nicht gefördert werde. Über eventuelle Kosten wurde der Schützenverein von der Stadt bis jetzt nicht informiert.
Dies bot Herrn 1. Bürgermeister Hubert Fischer die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass er am Vormittag den bereits in der Presse angekündigten Förderbescheid über rund 250.000 € für das von der Stadt in Billenhausen geplante Dorfgemeinschaftshaus in Empfang nehmen konnte. Zudem gebe es einen Stadtratsbeschluss, wonach bei Gewährung der beantragten EU-Förderung das Kindergartengebäude in Billenhausen zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden solle, so dass eine erneute Beratung und Beschlussfassung im Stadtrat nicht mehr notwendig ist. Für den Schützenverein sei es nun wichtig, Entscheidungen über die Ausstattung und Betrieb sowie den Zusammenschluss der Billenhauser Vereine zu treffen. Es sei an der Zeit, eine Einigung über die Kooperation der Vereine für das Dorfgemeinschaftshaus zu erzielen, da die Stadt ehestmöglich mit dem Umbau beginnen werde.
Vor diesen erfreulichen, über die Zukunft des Schützenvereins entscheidenden Nachrichten konnte Vorstand Norbert Heiligmann zur Jahresversammlung neben dem 1. Bürgermeister Hubert Fischer auch Gauschützenmeister Helmut Konrad, Ehrenmitglieder sowie Vorstände der örtlichen Vereine begrüßen. In seinem ausführlichen Bericht ließ er ein ereignisreiches Vereinsjahr Revue passieren. Das erstmals durchgeführte Vereineschießen mit 135 Teilnehmern konnte als voller Erfolg verbucht werden. Traditionelle Veranstaltungen waren die Ermittlung von Krapfenprinz, Schützenkönigen und Vereinsmeistern sowie die geselligen Zusammenkünfte beim Ostereierschießen, Gräblesbier, Nuß- und Jahresschlussschießen. Mit dem Schraubstockschützen-Motivwagen wurde an den Festumzügen in Breitenthal und Krumbach teilgenommen. Die Schützen beteiligten sich an der Stadtmeisterschaft und überörtlichen Wettbewerben wie den monatlichen Treffen der Seniorenschützen, dem Kreisschießen und Ältestenschießen des Bezirks Schwaben neben der offenen Bayrischen Seniorenmeisterschaft in der Olympia-Schießanlage München bis hin zur Bayrischen Meisterschaft im Aufgelegt-Schießen. Dabei konnten erste und weitere hochrangige Plätze erreicht werden. Obwohl die Gaumannschaft den Aufstieg verpasste und eine Mannschaft in die Bezirksliga abgestiegen ist, hat der Verein weiterhin zwei Rundenwettkampfmannschaften im Wettbewerb.
Die für das Dorfgemeinschaftshaus angefallenen Besprechungstermine, der Besuch von BSSB-Lehrgängen und zahlreiche sonstige Termine bescherten auch dem Vorstand einen vollen Terminkalender.
Der von Sportleiterin Elisabeth Klein vorgelegte Sportleiterbericht zählte ebenso umfangreiche Aktivitäten auf wie der Bericht von Jugendwartin Nadja Lammel, die sich weiteren Nachwuchs für ihre Schützenjugend wünscht.
Vereinskassier Alois Heider verwies auf einen erfreulichen Einnahmeüberschuss, bedauerte aber, dass im Berichtsjahr leider viele Mitgliedschaften gekündigt wurden wegen des im Hinblick auf das Vereinsheimvorhaben erhöhten Vereinsbeitrages und der Meldung der bisherigen Förderer des Vereins als aktive Schützen beim BSSB.
In seinem Grußwort überbrachte Gauschützenmeister Helmut Konrad die Grüße des Gaues, freute sich über die rege Vereinstätigkeit, den Besuch der BSSB-Lehrgänge und die funktionierende Jugendarbeit des Vereins sowie über die Aktivitäten beim Auflageschießen.
Bei der folgenden Ehrung langjähriger Mitglieder überreichte er die Ehrenzeichen von BSSB und DSB samt den zugehörigen Urkunden an Georg Danner sen für 60 Jahre, Anton Danner für 50 Jahre, Elisabeth Peiser für 40 Jahre, Karl Heiligmann für 30 Jahre, Alois Heider für 20 Jahre und Joris Hennings für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft zusammen mit Schützenmeister Norbert Heiligmann der den Geehrten zusätzlich die Vereinsabzeichen übergab.
Mit einer vom Schützenkönig Hermann Thalhofer spendierten Brotzeit samt Freigetränk von Alois Heider fand die Jahresversammlung ihren harmonischen Abschluss.
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