Kolumne
der Wasserbauer
Der Wasserbauer ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Wasserbauer bauen, inspizieren und unterhalten Bundes- und Landeswasserstraßen sowie deren Bauwerke und Anlagen im Binnen- und Küstenbereich. Dazu gehören Deckwerke (Uferbefestigungen), Schleusen. Wehre. Dämme, Deiche und Regelungsbauwerke wie Buhnen und Leitwerke. Außerdem sind sie für die Unterhaltung der sogenannten Strecken zuständig. Auf diesen Strecken sind sie zuständig für Baumkontrollen, Fällarbeiten, Mäharbeiten und Streicharbeiten sowie Schilder und Fahrwassertonnen.
Dieser Beruf ist in der breiten Öffentlichkeit so ziemlich unbekannt, nicht wahr? Was also tun, wenn man ihn erlernen möchte? Genau: sich vorab informieren und vielleicht sogar ein Schülerpraktikum machen.
Der Wasserbauer ist ein Beruf, der innerhalb Deutschlands in der Waserstraßen- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes, bei den Wasserverbänden der Länder und in Baubetrieben mit dem Geschäftsfeld Wasserbau erlernt werden kann.
Könnte die Bundesanstalt für Wasserbau eine erste Ansprechpartnerin dafür sein? Der Autor dieser Zeilen versucht, Ende August 2026 telefonisch Kontakt zu dieser oberen Bundesbehörde aufzunehmen. Leider vergeblich – die richtigen Ansprechpartner sind urlaubsbedingt und sonstwie nicht an ihrem Arbeitsplatz anwesend.
Schauen wir uns den Weltnetzauftritt der oberen Bundesbehörde einmal an. Dort sind tatsächlich Menuepunkte zu finden, die Stellenausschreibungen beinhalten; ob in Karlsruhe eine Ausbildung zum Wasserbauer möglich ist, müßte dann individuell abgeklärt werden.
Ansonsten gibt es noch die Hilfestellungen der Agenturen vor Ort.
Bürgerreporter:in:Andreas Rüdig aus Duisburg |
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