69117 Heidelberg, Pfaffengasse 18
"Das Volkes Wohl ist meiner Arbeit Ziel" - Grabstein Friedrich Ebert
- hochgeladen von Yvonne Rollert
In Heidelberg verbrachte Friedrich Ebert (04. Januar 1871 - 28. Februar 1925) seine Kindheit und Jugend. Seine Eltern Karl, der Schneidermeister und seine Mutter Katharina, sie stammte aus der Landwirtschaft. Familie Ebert lebte mit sieben Kinder auf 45 qm.
Die Wohnung lag im ersten Stock, über eine Holztreppe erreichbar. Schneidermeister Ebert beschäftigte tagsüber zwei Schneidergesellen. Das Wohnzimmer, ein Artbeitszimmer. Ein altes Foto zeigt Berge von Kleidung in diesem Raum. Alles ohne fließendem Wasser und sanitärer Anlage. Friedrich wurde Sattler*. Die Walz führte ihn drei Jahre und einen Tag durch Deutschland. Lief und arbeitete 1888/9 - 1891 in verschiedenen Städten Deutschlands. So auch Bremen, wo er in Kontakt mit der SPD kam. Am 09. November 1918 übernahm er die Regierungsgeschäfte. Am 19. Januar 1919 wählten alle Wahlberechtigten in Deutschland die Nationalversammlung. "Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in aller Zukunft sich selbst." Mit diesen Worten eröffnet Friedrich Ebert am 6. Februar 1919 das deutsche Parlament.
Spenden die während der Trauerrede eingenommen wurden, halfen mittellosen Arbeiterkinder das Studium an einer Universität.
Der SPD-Vorsitzende, der das höchste Staatsamt in einer krisenhaften Zeit bis zu seinem Tod 1925 ausübte, war damit das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt in der deutschen Geschichte und der einzige Demokrat, der von der Gründung des Deutschen Reichs 1871 bis zu dessen Untergang 1945 an der Spitze des Staates stand." von der Museum Webseite
*Sattler stellen Geräte/Dinge aus Leder her, wie Sattel oder Zaumzeug, Krummets, Autositze, Feintäschnerei gehört auch dazu.
3 Jahre Ausbildung.
Bürgerreporter:in:Yvonne Rollert aus Halle |
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