Operation „Auge“ – in 1 Minute wieder scharf sehen

Einblicke in die Augenlaser-OP (Foto: © Roman Zaiets / shutterstock)
Dieser Wunsch schwirrt in vielen Köpfen von leidgeplagten Brillenträgern herum. Aber wie genau soll das bitte funktionieren? Moderne Medizin macht es möglich. Mit hochmoderner Lasertechnologie wird in Minuten die Brechkraft des Auges korrigiert und man kann wieder normal sehen - so das Versprechen. Entdecken Sie hier, mit welchen Methoden die Augen wieder auf scharf ‚gestellt‘ werden und mit welchen Risiken zu rechnen ist.

Hamburg ist eine führende Medizinmetropole. Laut der Bundesärztekammer mit einer der höchsten Arztdichte bundesweit. Eine weitere Besonderheit ist, dass die norddeutsche Hansestadt auch hinsichtlich niedergelassener Augenärzte eine führende Position einnimmt. Und die Laserkorrektur von Sehschwächen steht bei Hamburgern hoch im Kurs. Wer sich jedoch für eine Augenlaser-OP entscheidet, hat die Qual der Wahl. Und es taucht schnell die Frage auf, welche Augenlaserbehandlung die richtige ist. Hier ein kurzer Überblick zu den Verfahren.

Bis heute die Nummer 1 – LASIK
LASIK wird weltweit am häufigsten angewendet und ist die beliebteste Methode, wenn es um Korrekturen von leichten bis mittleren Fehlsichtigkeiten geht. Bereits seit 1990 im Einsatz gilt diese Lasermethode mit umfassenden Langzeiterfahrungen als gut erforscht. Während der Operation öffnet der Facharzt durch einen Schnitt eine dünne Lamelle in der Hornhaut – den Flap. Dieser wird während der Hornhautkorrektur zur Seite geschoben und nach der Laserbehandlung wieder repositioniert. Der Flap kann manuell oder per Laser erzeugt werden. Insgesamt dauert der Eingriff 10 Minuten. Zu den LASIK-Verfahren zählen auch: Femto-LASIK und iLASIK.

Der Klassiker bei Augen-OPs – PRK/LASEK
Das älteste Augenlaser-Verfahren PRK wird seit 1988 eingesetzt. Im Jahr 1990 entstand die daraus weiterentwickelte LASEK-Methode. Beide Verfahren korrigieren Fehlsichtigkeiten an der Hornhautoberfläche und es entsteht kein Flap. So sind auch Korrekturen bei dünner Hornhaut möglich. Nur die oberste Hornhautschicht wird entfernt und der Laser korrigiert das darunterliegende Gewebe. Nach der Behandlung wird eine Schutzkontaktlinse getragen, sodass sich die Hornhaut in den Folgetagen wieder regeneriert. Während LASEK aufgrund von moderneren Alternativen eher in den Hintergrund rückt, entwickelt sich PRK mit modernster Lasertechnologie rasant. Mit dem hochmodernen Trans-PRK-Verfahren wurde eine schonende und vollkommen berührungsfreie Behandlung des Auges möglich, die nur 1 Minute andauert.

Das jüngste Verfahren – ReLEx SMILE
Diese OP-Methode wird seit 2011 angewandt. Bei ihr muss zur Korrektur der Sehschwäche die Hornhaut nicht großflächig geöffnet werden. Ebenfalls ist kein Flap erforderlich. Dafür erzeugt der Femtosekundenlaser ein kleines Scheibchen (Lentikel) im Inneren der Hornhaut. Dieses wird manuell entfernt und die Sehschwäche ist korrigiert. Jedoch können mit dieser Methode nur Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen korrigiert werden. ReLEX SMILE gilt als schonend und liefert vergleichbare Behandlungsqualität wie LASIK, wobei der Heilungsprozess länger dauert.

Keine Operation ohne mögliche Nebenwirkungen
Augenlaserkorrekturen sind heute medizinisch routinierte Eingriffe für Fachärzte. Jedoch sind auch diese Operationen nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen. Probleme wie trockene Augen, Nachtsicht-Beschwerden oder Schleiersehen können nach dem Eingriff auftreten. Ebenfalls kann eine Entzündung oder Verlagerung des Flaps entstehen. Und es kann zu Über- oder Unterkorrekturen kommen. Diese Risiken können minimiert werden. Wählen Sie daher sorgfältig Ihren Augenarzt aus. In dem Fach- & Vergleichsportal „refraktiv.com“ finden Sie eine Übersicht zu Augenlaserzentren und -Experten in Hamburg und Umgebung.

Den richtigen Facharzt für die Behandlung finden
Welche Augenlasermethode nun die passende ist, hängt von vielen persönlichen Faktoren ab. Neben den finanziellen spielen auch die Stärke der Fehlsichtigkeit und die körperliche Gesamtverfassung eine Rolle. Daher sollte der erste Schritt immer der direkte Weg zu einem spezialisierten Facharzt für Augenheilkunde sein. In dem Fach- & Vergleichsportal fürs Augenlasern refraktiv.com finden Sie spezialisierte Augenärzte in Hamburg, die entsprechende Untersuchungen und persönliche Beratungen durchführen.

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