Impffolgen: Was sagt Pfizer, was sagt das RKI?

Das Aufklärungsmerkblatt des RKI weicht deutlich ab vom Merkblatt, das Pfizer für den Impfstoff von Biontech erstellt hat. Das hat Holger Fischer von den Anwälten für Aufklärung herausgefunden. „Sind Impfreaktionen möglich?“ fragt das RKI und berichtet über „4 Fälle … von akuter Gesichtslähmung“, wobei offen sei, ob diese durch die Impfung verursacht seien. „Weitere schwerwiegende Komplikationen wurden in den klinischen Studien nicht beobachtet.“
Das Merkblatt von Pfizer wurde für die amerikanische Bevölkerung geschrieben. Es wurde laut Herrn Fischer vor vier Tagen wortwörtlich ins Deutsche übersetzt, sodass dort weiterhin auf die amerikanische Gesundheitsbehörde, nicht auf die deutsche, Bezug genommen wird. Auch sämtliche Links in dem Merkblatt beziehen sich auf amerikanische Firmen oder Institutionen. Veröffentlicht wurde es nicht von Biontech oder Pfizer Deutschland, auch nicht vom RKI, sondern von der Computerzeitschrift Chip (!).
In zwei Punkten weicht das Merkblatt von dem des RKI erheblich ab:
1. „Es besteht die geringe Möglichkeit, dass der Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff eine schwerwiegende allergische Reaktion auslöst.“ Weiter heißt es: „Sie sollten den Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff nicht erhalten, wenn Sie … schwere allergische Reaktionen nach einer vorherigen Dosis dieses Impfstoffes hatten, … eine schwere allergische Reaktion auf jegliche der Inhaltsstoffe des Impfstoffes hatten.“ Noch wichtiger ist dieser Hinweis: „Diese sind möglicherweise nicht alle Nebenwirkungen des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffes. Ernsthafte und unerwartete Nebenwirkungen können auftreten. Der Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff wird noch immer in klinischen Versuchsreihen untersucht.“
Ernsthafte und unerwartete Nebenwirkungen werden beim RKI nicht erwähnt. Ebenso wenig wird darauf hingewiesen, dass der Impfstoff weiterhin untersucht wird. Dort wird nur von „umfangreichen klinischen Prüfungen vor der Zulassung“ geschrieben. Das Merkblatt von Pfizer ist hier etwas eindeutiger: „In klinischen Versuchsreihen erhielten ungefähr 20.000 Personen ab 16 Jahren mindestens eine Dosis des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffes.“ Das klingt schon weitaus weniger umfangreich.
Die im Merkblatt verlinkten englischsprachigen Informationen für Ärzte sind laut Herrn Fischer noch weiter abgeschwächt.
Die Impfung soll am Sonntag (!) beginnen. Die „auserwählten“ ersten Impfkandidaten sollen offensichtlich überrumpelt werden. Auch darum geht es in dem Videointerview mit Herrn Fischer.
https://youtu.be/iIKEv0DhhyI

Bürgerreporter:in:

Gaby Brinke aus Hamburg

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