Weltweiter Dienst am Menschen unterwegs

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Hermanns, Manfred

Weltweiter Dienst am Menschen unterwegs
Auswandererberatung und Auswandererfürsorge durch das Raphaels-Werk 1871 – 2011
Erscheinungsdatum: 09.08.2011.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wanderten mehr als 50 Millionen Menschen aus Europa in die Neue Welt aus. Armut und Verzweiflung, Hoffnung auf Arbeit und wirtschaftlichen Aufstieg, politische, rassistische und religiöse Verfolgung, mitunter auch Abenteuerlust trieb die Emigranten in die Fremde. Seit 1871, seit der Gründung durch den engagierten und weitsichtigen Limburger Kaufmann Peter Paul Cahensly berät das Raphaelswerk die Auswandernden bei diesem Wagnis in ein neues Leben – mehr als 4 Millionen haben in den 140 Jahren bis heute Betreuung, Begleitung, Fürsorge und Seelsorge durch diese Beratungsarbeit erfahren.

Das Buch über Auswandererberatung und Auswandererfürsorge erschließt bisher unbekannte historische Quellen und zeigt so die bewegende Geschichte dieser Auswanderung und der Migrationsproblematik aus soziologischer, sozialgeschichtlicher und sozialtheologischer Perspektive auf. Im Zuge heutiger Migrationsströme gewinnt das soziologische und sozialgeschichtliche Werk erneute Aktualität.

Der Autor Manfred Hermanns hat Soziologie, Geschichte, Geographie, Sozialethik und Theologie an den Universitäten Bonn, Wien und Münster studiert und war seit 1972 Dozent und seit 1981 Professor für Soziologie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg am Fachbereich Soziale Arbeit. Die Schwerpunkte seiner Forschung sind Familien-, Jugend- und Religionssoziologie sowie Sozialethik.

siehe auch: http://www.myheimat.de/hamburg/kultur/weltweiter-d...">Weltweiter Dienst am Menschen unterwegs

Peter Paul Cahensly, der Gründer des Raphaelsvereins (Quelle Buch von Manfred Hermanns, S. 21 | Foto: u.a. Archiv des Pallottinerordens in Limburg
Pater Dr. Max Größer, Generalsekretär des Raphaels-Vereins in der schwierigen Zeit der Weltwirtschaftskrise und der nationalsozialistischen Zeit. In dieser Zeit hat er vielen Juden das Leben gerettet. Er wurde selbst Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Zu seiner Erinnerung wurde ein Stolperstein an der Adenauerallee 41 in Hamburg angebracht. | Foto: Archiv des Pallottinerordens in Limburg
Bürgerreporter:in:

Manfred Hermanns aus Hamburg

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