Der Mika landet Überraschungshit in Charts
Nur ein Austro Überflieger ist noch stärker

Plötzlich Charts: "Der Mika" schafft es in die deutschen Hörercharts | Foto: Screenshot "Du geiles Stück DNA"
  • Plötzlich Charts: "Der Mika" schafft es in die deutschen Hörercharts
  • Foto: Screenshot "Du geiles Stück DNA"
  • hochgeladen von Peter Hellbeck

Es ist wieder so eine dieser Chartwochen, in denen man zweimal hinschauen muss. Namen, die gestern noch eher im Hintergrund liefen, stehen plötzlich ganz vorne. Oder die man überhaupt noch nie gehört hat, wie den Musiker "Der Mika", der allerdings schon einmal in den Charts im letzten Jahr war. Mit seinem Song „Du geiles Stück DNA“ steigt er jedoch diesmal direkt von 0 auf Platz 2 in die deutschen Hörercharts "Die Hörercharts" ein. Ein Einstieg, der kaum besser hätte laufen können. Nur ein Act war in dieser Woche noch stärker.

Geschlagen wurde er ausgerechnet von einem der aktuell erfolgreichsten österreichischen Deejays, der eigentlich einer der bekanntesten Modelmanager im deutschsprachigen Raum ist: Dominik Wachta, der unter dem Projektnamen DJ Dominik Wachta & friends mit seinem neuen Track „Cucuy (Behave yourself my child)“ die Spitze übernommen hat. Ein Name, der derzeit in den Charts in Deutschland, Österreich, Norwegen und neuerdings auch Spanien fast schon Dauerpräsenz hat.

Auch DNA hat Platz in den Charts

„Du geiles Stück DNA“ ist einer dieser Titel, bei denen man zuerst schmunzelt – und dann merkt, dass er sich festsetzt. Der Mika setzt auf eine Mischung aus eingängiger Hook, leicht provokantem Titel und einem Sound, der irgendwo zwischen Pop, Rock, Party und Augenzwinkern funktioniert.

Das passt auch zu seinem Auftreten in den sozialen Medien. Auf Plattformen wie Instagram, Threads und Facebook zeigt er sich nahbar, locker und mit genau dem Humor, den man auch in seiner Musik hört. Er nimmt sich selbst nicht zu ernst, wirkt aber gleichzeitig fokussiert auf das, was er tut.

Plötzlich vorne mit dabei

Was den Erfolg so bemerkenswert macht, ist die Ausgangslage. Der Mika war bisher kein klassischer Chartstammgast. Kein Name, der automatisch mit großen Platzierungen verbunden wird. Und dann dieser Einstieg, direkt auf Platz 2. Das ist kein langsames Hochklettern, sondern ein Sprung mitten hinein in die Spitze, von 0 auf 100. Naja fast, auf 99. Und genau das macht solche Geschichten spannend. Es sind oft nicht die Offensichtlichen, die plötzlich durchstarten.

Dass es am Ende nicht ganz für Platz 1 gereicht hat, liegt weniger an ihm selbst als an der aktuellen Konkurrenz. Dominik Wachta hat sich in den letzten Monaten als echter Hitlieferant etabliert. Mehrere Topplatzierungen in verschiedenen Ländern zeigen, dass da gerade ein Lauf ist, den man nicht so leicht stoppt. Vor diesem Hintergrund wirkt Platz 2 fast wie ein Sieg für sich.

Bürgerreporter:in:

Peter Hellbeck aus Hamburg

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