Coole Drag Queen ist zurück
Nächster Anlauf auf die Charts für BILLY WANTS MORE
- Michael Heberer verkörpert die Kunstfigur BILLY WANTS MORE
- Foto: zur Verfügung gestellt
- hochgeladen von Peter Hellbeck
Berlin hat wieder eine Überraschung aus der queeren Musikszene: Unter dem Projektnamen BILLY WANTS MORE veröffentlicht der Berliner Travestie-Star Michael Heberer alias Miss Candy Rush gerade seinen brandneuen Song „Let’s Make Dirty Love“. Nach dem Erfolg seiner Debütsingle „All Inclusive“, die im vergangenen Jahr überraschend hoch in die deutschen Hörercharts (Platz 2) sowie andere Charts (Norwegen & Österreich) eingestiegen war, will Heberer erneut beweisen, dass Drag-Kunst und Popmusik zusammen gehören – und das mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein, Humor und Glamour.
„Let’s Make Dirty Love“ erschien Mitte Februar 2026 und mischt funky Italo-Disco-Beats mit einer unverschämt eingängigen Hook – perfekt für Clubs und Radiosender gleichermaßen. Der treibende Beat und die klare, tanzbare Produktion machen den Track zu einem Ohrwurm, der Lust auf mehr macht. Laut den ersten digitalen Veröffentlichungen läuft der Song rund 3 ½ Minuten und bringt frischen Schwung in die Dance- und Pop-Szene.
Für Fans und Neuentdecker ist BILLY WANTS MORE mehr als nur ein neues Pseudonym: Es ist Heberers Ausdruck seiner ganzen Performance-Kunst. Auf der Bühne tritt er mit der Energie einer echten Entertainerin auf – schrill, elegant und mit einem Augenzwinkern, das zeigt, dass ein bisschen Ironie und Überzeichnung durchaus dazugehört. Seine Kunstfigur füllt genau die Lücke zwischen Trash-Entertainment, Clubkultur und ehrlicher Popmusik, die in Deutschland noch recht rar ist.
Mit „Let’s Make Dirty Love“ könnte der nächster Chart-Anlauf gelingen – und vielleicht spricht bald nicht nur die Berliner Szene über BILLY WANTS MORE beziehungsweise Miss Candy Rush, sondern ganz Deutschland. Ob der Track wieder so durchstartet wie sein Vorgänger, bleibt spannend. Aber eins ist sicher: BILLY WANTS MORE hat sich wieder zurückgemeldet – lauter, bunter und selbstbewusster denn je.
Bürgerreporter:in:Peter Hellbeck aus Hamburg |
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