ELAC OPA Uwe H. Sültz
Der Taschenrecorder PHILIPS EL 3300 - wie alles begann
- hochgeladen von R. G. Wardenga
Vor 63 Jahren, am 8.1.1963, zeigte PHILIPS einem ausgesuchten Publikum ihre neue Errungenschaft: DIE KOMPACT KASSETTE. Damals noch alles mit "K" geschrieben, denn PHILIPS glaubte anfangs nicht an einen Welterfolg. Und so sollte die Kassette gut für Journalisten, Chefs für ein Diktat und weitere Sprachaufnahmen sein. Auf der Funkausstellung 1963 sollte dann das passende Sprachaufnahmegerät vorgestellt werden. Jeder kennt von nun an die Geschichte. Der Recorder EL 3300 und die Kassette EL 1903 wurden zum Welterfolg. Anfangs war die maximale Frequenz 5000 Hz. Das reichte für den Sprachgebrauch. Es steigerte sich von Gerät zu Gerät bis 10000 Hz. Der Welterfolg zwang PHILIPS ab jetzt alles mit "C" zu schreiben. Nun ging es nur noch bergauf mit der COMPACT CASSETTE und dem RECORDER dazu.
Und wie war das damals um 1960 herum? PHILIPS vergab den Auftrag, einen handlichen Taschenrecorder zu entwickeln. Aber nicht nur Lou Ottens bekam den Auftrag, sondern auch ein Team in Wien. Allerdings wussten beide nichts voneinander. In Wien entstand das Einlochsystem und in Hasselt, Belgien, entstand das Zweilochsystem. PHILIPS entschied sich für das Zweilochsystem. Das Einlochsystem endete dramatisch, Max Grundig war auch dabei. Darüber mehr in einem weiteren Beitrag.
Wie kam Lou Ottens auf die Idee, dass der Taschenrecorder so aussehen wird, wie er 1963 ausgesehen hatte? Lou Ottens erzählte: "Ich machte mir Gedanken, als ich einen Waldspaziergang machte. Und da sah ich ein Stück Holz. Es passte genau in meine Manteltasche. Ja, und etwas für die Tasche suchte PHILIPS ja. So war der Taschenrecorder geboren."
Und dies ist die welterste Aufnahme von der Funkausstellung 1963 mit einem EL 3300 auf eine Cassette EL 1903:
Bürgerreporter:in:R. G. Wardenga aus Königsborn |
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