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Ein Hochbeet aus Naturweide: Praktisch, schön und ganz einfach zu bauen!

Wenig Aufwand, große Wirkung. Unser Hochbeet aus Naturweide passt perfekt in den Garten!
 
Hier wächst bisher nichts. Wegen des Betonfundaments ist kaum Platz für Humus und Wurzeln.
Hochbeete haben viele Vorteile: Sie erlauben auch bei ungeeignetem Gartenboden die Kultur von Gemüse und Blumen, beim Bau des Beetes können Gartenabfälle verwendet werden, deren Verrottungswärme noch dazu für eine höhere Bodentemperatur und damit sogar für die frühere Ernte sorgt. Vor allem aber schätzen viele Gartenbesitzer die angenehme Arbeitshöhe eines Hochbeetes, die den Rücken schont.

Gründe genug, um in unserem Garten ein Hochbeet an einer Stelle anzulegen, die ansonsten nur sehr unzureichend zu bepflanzen war. Ein ehemaliger Rasenstreifen mit knapp 70 cm Breite und fast fünf Meter Länge neben einem gepflasterten Weg und der damit verbundenen Betoneinfassung ließ bislang weder Raum für Pflanzen noch für große Gestaltungsmöglichkeiten.

Ideal also für ein Hochbeet, allerdings war die Wahl des passenden Baustoffes eine echte Herausforderung. Viele Fertigbausätze schieden wegen des begrenzten Platzes aus, ein Beet zu mauern erschien uns zu aufwändig und an handelsüblichen Plastikkästen oder -Bauteilen fanden wir keinen Gefallen, da sie nicht zur Gartenarchitektur mit viel Naturmaterial passen. Eine einfach Holzkiste war uns allerdings optisch wiederum zu schlicht.

Die passende Lösung boten schließlich Zaunelemente aus Naturweide, mit denen wir einfach zu bauende Hochbeete aus Lärchenholz verkleiden konnten. Praktisch, natürlich und ästhetisch. Die Zäune werden von der Weidenprofi GmbH hergestellt, die als Spezialist für Weiden- und Haselnusszäune etabliert ist. Von Hand in Europa verarbeitet, weisen die Weidenzäune eine sehr hohe Qualität auf. Zu beziehen sind sie über www.feliwa.de. Nach eingehender telefonischer Beratung entschieden wir uns für Beetabgrenzungen aus Naturweide, die mit 60 cm bzw. 120 cm Länge und 40 bzw. 60 cm Höhe Idealmaße für unser Platzangebot hatten. Die Kosten für das Lärchenholz liegen bei etwa 80 Euro, für die Weidenverkleidungen 180 Euro, die sogar versandkostenfrei geliefert werden. Lärchen- und Weidenholz sind stabil und auch ohne chemische Behandlung lange haltbar, das relativiert die Anschaffungskosten und ermöglicht nach einer langen Nutzungsdauer sogar noch problemloses Entsorgen, im Gegensatz zu druckimprägniertem Holz. Wer mehr Platz hat, kann auch Weidenzäune mit 180 cm Länge und 90 cm Höhe sowie Seitenteile mit je 90 cm Länge und Höhe verwenden. Alternativ bieten sich auch Hochbeete aus Haselnussholz an, das besonders stabil und haltbar ist und daher sogar ohne ein eingebautes Beet aus Holz auskommt. Das fertige Beet hätte damit eine Größe von 180 cm Länge, 100 cm Breite und 90 cm Höhe – ideal, sofern der Platz vorhanden ist.

Der Bau ist denkbar einfach: die Beete aus Holz waren innerhalb weniger Stunden verschraubt, befüllt, bepflanzt und verkleidet. Dazu haben wir im Sägewerk Lärchenholz in der passenden Größe zuschneiden lassen, die Bretter für Längs- und Schmalseiten jeweils mit Latten verschraubt und schließlich über Metallwinkel miteinander verbunden. Um die Haltbarkeit des Lärchenholzes noch zusätzlich zu erhöhen, haben wir die Innenseiten der Holzkästen mit Teichfolie verkleidet. Das verhindert zudem die starke Verdunstung und damit Austrockung des Beetes. Die Kästen müssen an ihrem vorgesehen Platz gerade ausgerichtet werden, damit die Weidenverkleidung später gut montiert werden kann. Empfehlenswert ist es, vor dem Befüllen am Boden Hasendraht auszulegen, um ungebetene Mäusegäste abzuhalten. Darüber kann man dann reichlich Gartenabfälle schichten: Ganz unten Baum- und Strauchschnitt, darüber eine Schicht Blätter und halbverrotteten Gartenkompost und zuletzt Humus. Damit waren die Hochbeete schon fast fertig, wenn auch noch kein ästhetisches Highlight.

Nachdem die Weidenzäune geliefert wurden, konnten wir mit wenigen Handgriffen die Verkleidung montieren. Dazu haben wir die Weidenelemente jeweils an den senkrechten Verstrebungen aus Haselnussholz, das noch stabiler ist als Weide, mit dem Kasten verschraubt. An schlecht zugänglichen Stellen funktioniert das Verbinden der einzelnen Elemente auch sehr einfach mit Kabelbindern.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Hochbeete passen perfekt in die Gartenarchitektur, sie sorgen dafür, dass es jetzt auch an dieser Stelle Pflanzen wachsen und gedeihen und bilden optisch das Gegenstück zum Weidenzaun, der das Grundstück zum Nachbarn abgrenzt. Wenig Aufwand und viel Wirkung!
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Ratgebermagazin | Erschienen am 11.05.2011
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