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Junggebliebene tanzen in der Max Kreitmayr-Halle

Der Friedberger Ball der Junggebliebenen gilt als ein regionales Glanzlicht jeder Faschingssaison. Zum 33. Mal erlebten die Ballgäste in der ausverkauften Max Kreitmayr-Halle ein großes Show-Programm und jede Menge Gelegenheit zum Tanzen.
  Friedberg: Max Kreitmayr-Halle |

Der Friedberger Ball der Junggebliebenen gilt als ein regionales Glanzlicht jeder Faschingssaison. Zum 33. Mal erlebten die Ballgäste in der ausverkauften Max Kreitmayr-Halle ein großes Show-Programm und jede Menge Gelegenheit zum Tanzen.

Diese jährlich wiederkehrende Veranstaltung sei „ein bestes Beispiel dafür, was den Zusammenhalt der Friedberger untereinander ausmacht“, freute sich Friedbergs Erster Bürgermeister Roland Eichmann bei seiner Ansprache. Die Stadt Friedberg, der Friedberger Tanzsportclub (TSC) Blau Weiß Rot und die Behindertenorganisationen der Stadt veranstalten seit nun 33 Jahren diesen Ballnachmittag. Heinz Bolleininger rief die Ballgäste zur großen Eröffnungspolonaise und zum ausgezeichnet präsentierten Musikprogramm der Band „Star People“ aus Augsburg war das Tanzparkett zwischen den Programmpunkten stets gefüllt. Während der Polonaise überreichten Roland Eichmann und Heinz Bolleininger allen anwesenden Damen eine Rose. Das Strahlen in den Augen und das Lächeln der Damenwelt war nach dieser Ehrung nicht zu übersehen.

Im ersten Showteil präsentierten die Tänzerinnen und Tänzer des Friedberger TSC Blau Weiß Rot ihr beeindruckendes Können. Die perfekten Choreografien der Standard-Latein-Formation der Turniergruppe des TSC wurden atemberaubend getanzt. In Abwechslung mit dem Showprogramm der TSC-Formation D!Queens, einer Gruppe, welche sich beim TSC auf Turniere vorbereitet, wurde dieser Teil der Show zur großen Nummer. Einen großen i-Punkt obendrauf setzten die TSC-Linedancerinnen mit der Top-Präsentation dieses amerikanischen Tanzes. Gekleidet in typischem Western-Outfit und zur stampfenden Linedance-Musik wurde ein richtiges Western-Feeling unter den Ballgästen verbreitet.

Ohne Wenn und Aber ist die Showtanzgruppe der NARRNEUSIA e.V. ein großer Maßstab für perfekt präsentierte Darbietungen. In ihrem diesjährigen Motto „Sound of Music“ wirbelten die Tänzerinnen und Tänzer durch 100 Jahre Musikgeschichte. Vom Charleston der 20er und 30er Jahre bis zu aktuellen Hits des neuen Jahrtausends bis heute erlebten die Ballgäste eine brillante Show, für die es tosenden Beifall gab.

Zum krönenden Abschluss des Ballnachmittags präsentierte der Ottmaringer Rederzhausener Carneval Club (ORCC) Friedberg sein Programm „Ostende Delectabiles“ zum 40 Jubiläumsjahr des Friedberger Traditionsvereins. Das Thema des Jahres heißt übersetzt „Unterhaltsame Show“ und der ORCC hat mit seinem Jahresmotto nicht zu viel versprochen. In Anlehnung an Jules Vernes „In achtzig Tagen um die Welt“ erlebten die Zuschauer eine musikalische Reise in alle Erdteile. Angeführt vom Prinzenpaar, Prinzessin Dana I. und Prinz Jakob (zum Zweiten) boten die Tänzerinnen und Tänzer der Garden perfekt einstudierte und getanzte Programme. Die großen Lacher erntete das Männerballett des ORCC. Zu Ralf Bendix` Babysitter-Song und zum Auftritt als Gefängsinsassen von Alcatraz gab es großen Beifall von den Zuschauern.

Erstmals hat Karin Ganesch von der Stadt Friedberg diese Veranstaltung organisiert. Zusammen mit ihrem Team ist ihr eine perfekte Veranstaltung gelungen und sie wurde dafür verdient mit Blumen und Faschingsorden ausgezeichnet.

Text und Bilder: FSeventfoto – Franz und Sabina Scherer
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 07.03.2020
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