Auf dem Klinikgelände in Sangerhausen entdeckt !
Kirschlorbeere !
Die Lorbeerkirsche ist ein immergrüner Strauch. In strengen Wintern mit Temperaturen im Bereich von -20 °C erfrieren alle Blätter und ein großer Teil der Äste. In den meisten Fällen treibt die Pflanze wieder neu aus. Die 8 bis 15 cm langen Laubblätter ähneln in ihrer Form dem Echten Lorbeer (Laurus nobilis), worauf die inkorrekte Bezeichnung als „Kirschlorbeer“ zurückgeht. Die angenehm duftenden Blüten erscheinen zwischen April und Juni und stehen zu vielen in endständigen, traubigen Blütenständen zusammen. Die anfangs grünen kugeligen Früchte sind in der Reife schwarz.Neben der Nutzung als Zierpflanze hat die Lorbeerkirsche inzwischen auch eine wichtige Funktion in der Restaurierung und Präparation erlangt. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts dienen die Blätter mit einem möglichst hohen Anteil an Blausäure dem Aufweichen oder Geschmeidigmachen organischer Materialien – ohne dabei Wasserschäden zu verursachen.
Im Magen entwickeln zer-/gekaute Samen die giftige Blausäure. Beim Kochen aber werden die Blausäureverbindungen zerstört.
Frische, reife Früchte schmecken süß mit bitterem Nachgeschmack. In der Türkei wird die Lorbeerkirsche wegen der Früchte kultiviert. Diese werden dort als Trockenfrüchte verzehrt. Das Fruchtfleisch kann zu Marmelade oder Gelee verwertet werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kirschlorbeer
Hier die ganze Beschreibung !
Bürgerreporter:in:Manfred W. aus Nebra (Unstrut) |