Der Halt 58 demonstriert eindrucksvoll, wie bürgerschaftliches Engagement nicht nur zur ästhetischen Verschönerung, sondern zur tiefgreifenden sozialen und kulturellen Aufwertung eines Stadtteils beitragen kann. Der Halt 58 zeigt das immense Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum, nicht nur als ästhetisches Element, sondern als Katalysator für soziale Interaktion und Identitätsbildung.Die Geschichte vom Halt 58 sowie über das aktuelle Bildungsprojekt „Gartenkünste“ des STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V „Mellonia“ möchte die Künstlerin Rikki Reinwein,Präsidentin des Zentralverbandes der Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, berichten.
Mellonia ist die altgriechisch-römische Göttin der Bienen und der Fruchtbarkeit. Als Göttin der Fruchtbarkeit und der Bienen wird sie traditionell mit einem Bienenstockähnlichem Bauch dargestellt.
In dem Kunstprojekt schufen die Teilnehmenden gemeinsam mit der Künstlerin Rikki Reinwein die Göttin aus Totholz (Lebensgrundlage für viele Insekten). Mit den vom Publikum und Schüler:Innen, sowie allen anderen Teilnehmenden vor Ort aus Naturmaterialien selbstgebauten Wildbienenhotels wird Mellonia vervollständigt.
Die Naturinstallation Mellonia wird somit nicht bloß eine Figur aus Naturmaterialien sein,vielmehr bietet sie Lebens- und Schutzraum für Insekten und Wildbienen. Dies nicht nur einen kurzen Augenblick , sondern viele Jahre lang.
An 2 Workshoptagen wurde die Installation vor Ort unter Leitung von Rikki Reinwein mit den Beteiligten geschaffen & wird nun eingeweiht und vorgestellt
Bürgerreporter:in:Melly Kieweg aus München |
|
| Webseite von Melly Kieweg | |
| Melly Kieweg auf LinkedIn | |