- 23. März 2026, 08:19 Uhr
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60 Läufer, 100 Zuschauer, 1 klare Botschaft
Im Steindammpark setzen Menschen von 3 bis 73 Jahren ein unübersehbares Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt.
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- Foto: Marc Post
- hochgeladen von Olaf Kipp
Elmshorn, 22. März 2026 – Mit dem „2. Elmshorner Lauf gegen Rechts“ haben am Sonntag zahlreiche Teilnehmende im Steindammpark ein klares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.
Ab 12 Uhr versammelten sich rund 60 Läuferinnen und Läufer sowie etwa 100 Zuschauerinnen und Zuschauer an der Skaterbahn im Steindammpark. Angeboten wurden verschiedene Streckenlängen – vom 10-Kilometer-Lauf über 5 Kilometer bis hin zu kürzeren Distanzen für Kinder und Familien. Die Strecke führte rund um den Steindammsee.
Engagement über Generationen hinweg
Die Vielfalt der Teilnehmenden spiegelte die Botschaft der Veranstaltung wider: Die jüngste Läuferin war gerade einmal 3 Jahre alt, die älteste Teilnehmerin 73. Viele Teilnehmende kamen direkt aus Elmshorn, weitere reisten aus Flensburg und Rendsburg an, um ein gemeinsames Zeichen zu setzen.
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„Wir sind nächstes Jahr wieder dabei.“
(Teilnehmer des Laufs)
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Zugleich liefen mehrere Teilnehmende im Namen ihrer Vereine und Organisationen und machten damit deutlich: Rassismus hat in ihrem Umfeld keinen Platz.
Organisiert wurde der Lauf von der ÖDP Kreis Pinneberg, Bündnis 90/Die Grünen Tornesch, der ÖDP Schleswig-Holstein, dem Elmshorner Bündnis für Toleranz und Vielfalt – gegen Rassismus sowie motivierten Läuferinnen und Läufern aus der Region. Gemeinsam setzen sie sich gegen Rassismus, Ausgrenzung und rechte Gewalt ein.
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„Es geht nicht nur ums Laufen, sondern darum, gemeinsam Haltung zu zeigen.“
(aus dem Kreis der Veranstalter)
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Neben dem sportlichen Aspekt stand vor allem die gemeinsame Haltung im Mittelpunkt: Elmshorn zeigt, dass Engagement für Demokratie vor Ort beginnt – sichtbar, laut und generationenübergreifend.
" Es ist schön zu sehen wie viele gekommen sind und zu zeigen das Rassismus im Sport nichts zu tun hat und Sportler Haltung zeigen" so Hauptorganisator Olaf Kipp.
Dank den Ehrenamtlichen Helfern
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ebenso bedanken sich die Organisatoren bei ver.di Elmshorn, der GEW Schleswig-Holstein, Amnesty International, Kein Bock auf Nazis sowie ZEBRA – Zentrum für Betroffene rechter Angriffe für die Unterstützung und bereitgestellten Materialien.
Darüber hinaus gilt ein herzlicher Dank Martina's Bastelladen, Milas Hobbywerkstatt und dem COPYSHOP Elmshorn für ihr Entgegenkommen und ihre Unterstützung.
Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der Resonanz und wollen den Lauf auch in Zukunft fortführen.
Auch wurde aufgerufen sich am Lauf gegen Rechts in Hamburg am 31.05.26 zu beteiligen.
Für die kommende Ausgabe im nächsten Jahr werden zudem Sponsoren und Unterstützer gesucht, die den Lauf aktiv fördern möchten.
Weitere Informationen zum Lauf und kommenden Veranstaltungen unter: www.elmshorner-lauf-gegen-rechts.de
Bürgerreporter:in:Olaf Kipp aus Elmshorn |
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