„Wir haben es satt!“ in Berlin
Agrarwende jetzt! ÖDP SH setzt starkes Zeichen

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Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Schleswig-Holstein und ihre Jugendorganisation jö – jung ökologisch beteiligten sich am Samstag, den 17. Januar 2026, aktiv an der bundesweiten „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin. Gemeinsam mit Tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern setzte die ÖDP ein deutliches Zeichen für gesundes Essen, eine ökologische Landwirtschaft und eine sozial gerechte Agrarwende.„Essen ist politisch“, betont der Landesvorsitzende der ÖDP Schleswig-Holstein, Olaf Kipp. „Es ist ein Skandal, dass in einigen Regionen noch immer Verordnungen gelten, die Landwirte dazu zwingen, genießbares Gemüse allein wegen Form oder Größe zu vernichten. Dass Lebensmittel als zu dick, zu krumm oder zu kurz aussortiert werden, ist weder ökologisch noch sozial vertretbar. Diese Regelungen schaden den bäuerlichen Betrieben und müssen dringend abgeschafft werden.“Die Demonstration fand parallel zur Internationalen Grünen Woche statt. Ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Umwelt-, Verbraucher-, Entwicklungs- und Landwirtschaftsorganisationen protestierte gemeinsam gegen die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft. Die Forderungen: eine gentechnikfreie, bäuerliche und umweltverträgliche Landwirtschaft, faire Erzeugerpreise, artgerechte Tierhaltung, Klimaschutz sowie der Zugang zu gesunden Lebensmitteln für alle Menschen.Die ÖDP Schleswig-Holstein beteiligte sich mit zahlreichen Mitgliedern und einem eigenen „Demokratiewagen“ am Demonstrationszug, der rund zwei Stunden durch die Berliner Innenstadt führte. Mit ihrem markanten orangenen Auftritt setzte die Partei sichtbare Akzente für Demokratie, Umwelt- und Verbraucherschutz.Bereits am Freitag engagierten sich Mitglieder der ÖDP bei der sogenannten „Schnippeldisco“. Dort wurden rund zwei Tonnen von Landwirten gespendetes Gemüse im Rahmen einer Lebensmittelrettungsaktion für die traditionelle Demosuppe verarbeitet. Am Samstagmorgen zeigte die ÖDP zudem Solidarität mit den Bäuerinnen und Bauern bei der Kundgebung vor dem CityCube Berlin. Anlass war die parallel stattfindende Agrarministerkonferenz, zu der in diesem Jahr zahlreiche Verbände und zivilgesellschaftliche Organisationen nicht eingeladen wurden. „Das ist ein demokratisches Defizit und schwächt den notwendigen Dialog über die Zukunft unserer Ernährungssysteme“, kritisiert Kipp.Am Infostand der ÖDP vor dem Brandenburger Tor informierten die Mitglieder über die Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft und setzten sich für giftfreie, transparente und nachhaltige Lebensmittel ein. Mehr als 2.000 Informationsflyer wurden im Verlauf der Demonstration verteilt.Den Abschluss bildete die Teilnahme am Agrarfestival in der Heinrich-Böll-Stiftung. Dort nutzten die ÖDP-Mitglieder die Gelegenheit zum fachlichen Austausch, zur Teilnahme an Workshops und zur Vernetzung mit Initiativen aus ganz Deutschland.„Die Agrarwende ist keine Randfrage, sondern eine zentrale Zukunftsaufgabe. Wir brauchen jetzt politischen Mut für gesunde Ernährung, Klimaschutz und den Erhalt unserer bäuerlichen Betriebe“, so das Fazit der ÖDP Schleswig-Holstein.

Bürgerreporter:in:

Olaf Kipp aus Elmshorn

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