Balkenschröter
Kleve: Staudenknöterich macht sich am Kermisdahl breit
- Staudenknöterich am Ufer des Kermisdahls
- Foto: GvMeegen
- hochgeladen von Günter van Meegen
Vom 19. April bis zum 7. Oktober 2029 findet in Kleve die 21. Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens statt. Dabei spielt der Kermisdahl mit seiner Flussaue eine bedeutende Rolle. Allerdings hat der Japanische Staudenknöterich (Fallopia japonica) an einem Uferabschnitt bereits eine erhebliche Fläche erobert. Ob diese invasive Art jemals wieder vollständig entfernt werden kann, ist fraglich.
Die Staude kann unter günstigen Bedingungen täglich um bis zu 30 Zentimeter wachsen, eine Höhe bis 4 Metern erreichen und verdrängt dabei andere Pflanzenarten massiv. Dadurch entstehen oft artenarme Bestände, die die heimische Vegetation stark beeinträchtigen.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die aus Südostasien stammende Pflanze als Zier- und Viehfutterpflanze nach Europa eingeführt. Zu ihrer Verbreitung trugen unter anderem die Forstwirtschaft, die sie gezielt anbaute, sowie Imker bei, die den Staudenknöterich als zusätzliche Bienenweide schätzten.
Mittlerweile sind Verkauf und Anbau der Pflanze in mehreren europäischen Ländern verboten.
Bürgerreporter:in:Günter van Meegen aus Bedburg-Hau |
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