Volkstrauertag
Die Gedenktafeln in der Martinskirche zu Ritzebüttel.

Auf vier Tafeln sind die Namen der Toten je Kriegsjahr in alphabeitscher Reihenfolge in je drei Reihen unter der Überschrift "Es starben für das Vaterland" notiert. Auf der Tafel 1 stehen Rudolf Albers bis Albert Montag, Fritz Metschies bis Ernst Ceglecki und Georg Brandt bis Johann Offermann.
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  • Auf vier Tafeln sind die Namen der Toten je Kriegsjahr in alphabeitscher Reihenfolge in je drei Reihen unter der Überschrift "Es starben für das Vaterland" notiert. Auf der Tafel 1 stehen Rudolf Albers bis Albert Montag, Fritz Metschies bis Ernst Ceglecki und Georg Brandt bis Johann Offermann.
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Die Gedenktafeln in der evangelisch-lutherischen Martinskirche zu Ritzebüttel in Cuxhaven haben die Überschrift "Es starben für das Vaterland". Sie stehen heute hier stellvertretend für das Erinnern an die Verstorbenen, die Opfer von Gewaltherrschaft und Terrorismus sowie für das Erinnern an das große Leid, das die Weltkriege gebracht haben.

Der Volkstrauertag geht historisch auf das Gedenken an die getöteten Soldaten im Ersten Weltkrieg zurück. Nach dem Kriegsende 1918 setzten sich unter anderem der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Politiker und Vereine für das Gedenken an die gefallenen deutschen Soldaten ein. Die Motive dafür reichten von der Heldenverehrung bis zur Anteilnahme mit Angehörigen. 

Der Gedenktag war seit der Gedenkstunde im Reichstag am 05.03.1922 vielen Wandlungen unterworfen. Als Volkstrauertag wurde er erstmals am 01.03.1925 begangen. Mehrere Versuche einen einheitlichen Termin festzulegen scheiterten lange. Die Nationalsozialisten legten 1934 den Feiertag auf den zweiten Fastensonntag und nannten ihn Heldengedenktag.

In der Deutschen Demokratischen Republik war am zweiten Sonntag im September von 1952 bis 1990 der "Internationale Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors und Kampftag gegen Faschismus und imperialistischen Krieg". Er sollte den Volkstrauertag ersetzen, der in den westlichen Besatzungszonen zunächst unterschiedlich terminiert war, aber 1952 durch die jeweiligen Landesgesetze auf den vorletzten Sonntag vor dem ersten Advent verlegt wurde. Die östlichen Bundesländer schützten den Volkstrauertag in der Mitte des Novembers am Sonntag vor Totensonntag seit Anfang der 1990er-Jahre in ihren Feiertagsgesetzen.

Bürgerreporter:in:

Amadeus Degen aus Battenberg (Eder)

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