Zum Tag des offenen Denkmals: Das Kriegerdenkmal auf der Altmannshöhe – ein Ärgernis in den Bremer Wallanlagen

Aktivisten des Bremer Friedensforums mit dem Entwurf eines Denkmals "Dem unbekannten Deserteur" vor der Bremer Altmannshöhe. Foto: Hartmut Drewes
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  • Aktivisten des Bremer Friedensforums mit dem Entwurf eines Denkmals "Dem unbekannten Deserteur" vor der Bremer Altmannshöhe. Foto: Hartmut Drewes
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Es ist überdimensional, es ist monströs und es wirkt deplatziert auf dem sanften Hügel hinter der Bremer Kunsthalle: Das Kriegerdenkmal auf der Altmannshöhe. 1935 wurde der gemauerte Ring zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges eingeweiht, ein großes Spektakel damals im Beisein des Bremer NS-Bürgermeisters Heider, des braunen Landesbischofs Weidemann und des skandalumwitterten Weltkriegs-General von Fritsch. Auf 10.000 Steinen sind die Namen der Gefallenen eingraviert, bis heute ist es eines der größten jemals in Deutschland errichteten Kriegsdenkmäler.

Das Bremer Friedensforum plädiert seit Jahren für die Aufstellung eines Deserteurdenkmals als Gegengewicht, bisher allerdings vergebens. Anlässlich des Tages des offenen Denkmals am 9. September 2012 sollten die Verantwortlichen in der Bremer Kulturbehörde einmal darüber nachdenken, ob es nicht endlich an der Zeit wäre, das steinerne Rund zu einem Antikriegsdenkmal umzuwidmen.

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Ekkehard Lentz
Bremer Friedensforum
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Aktivisten des Bremer Friedensforums mit dem Entwurf eines Denkmals "Dem unbekannten Deserteur" vor der Bremer Altmannshöhe. Foto: Hartmut Drewes
Die Skulptur "Dem unbekannten Deserteur" auf dem Weg zum Kriegerdenkmal Altmannshöhe in den Bremer Wallanlagen. Foto: Hartmut Drewes
Bürgerreporter:in:

Ekkehard Lentz aus Bremen

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