Intellekt und Zeitgeist geschuldet
Was ist der Unterschied...

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Blödheit, die sowohl vom jeweiligen Intellekt und – leider - verstärkt auch dem heutigen Zeit-Geist, so scheint es, geschuldet...

Auf Grund und Anhand der hohen Verschuldung so mancher Fußballvereine, hier nur drei der derzeit höchst verschuldeten in Europa:

  • FC Barcelona: Hatte zeitweise über 1,35 Milliarden Euro Schulden, ein Rekord Verlust im europäischen Fußball, stark getrieben durch den teuren Stadionumbau.
  • Juventus Turin: Auch Juventus hatte hohe Verbindlichkeiten, oft im 900-Millionen-Euro-Bereich, teilweise im Zusammenhang  mit dem Bau ihres Stadions (Allianz Stadium).
  • Schalke 04: ist auch hoch verschuldet Aktuell (Ende 2025) aber im Vergleich zu den hier aufgeführten der Betrag eher niedrig scheint. Die Verbindlichkeiten liegen derzeit bei rund 148 Millionen Euro.

Bei letzteren liegen einige der Top-Spieler mit derzeitigen „moderaten“ Gehaltsforderungen vor dem Hintergrund der momentanen Verbindlichkeiten, so ihre Sicht, zwischen 300.000 und 600.000 Euro. Moderat, im Sinne von maßvoll, ist dies aber keineswegs.

Zurück in der Geschichte: Etwa Ende der 1960ziger wurden bestimmte Sportarten (Reiten, Golfspielen, Auto/Motorsport etc.) zunehmend Kommerz! So auch verkümmerter der Fußball, diese wunderbare Sportart, immer mehr und mehr zu Kommerziellen. Und mit Gründung der Bundesligen am 24. August 1963 nahm das ganze seine entsprechende Fahrt auf. Sponsoren, mit ihren Werbeverträgen waren schnell gefunden und nun stand den heutigen, reinen Business-Spektakel nichts mehr im Wege. Dieser schöne Sport, den meine Generation noch wirklich als Sport erlebt hat, sollte unter diesen Begriff nicht mehr geführt werden.

Zur Zeit von Uwe Seeler (hauptsächlich 1950er und 1960er) waren die Gehälter Fußballspielern im Vergleich zu heute extrem niedrig, selbst für Topspieler wie Seeler, der um 1960 geschätzt 7.200 D-Mark Jahresgehalt erhielt, was damals viel war, aber heute umgerechnet nur ca. 7.200 Euro entspricht. Siegerprämien waren bescheiden, oft Sachleistungen oder kleine Geldsummen, die durch die Professionalisierung der Bundesliga und steigende Sponsoringgelder erst später in die Höhe schossen.
Gehälter (um 1960): Uwe Seeler: Ca. 7.200 D-Mark pro Jahr. Vergleich: Das war deutlich mehr als der Durchschnittsverdiener, der oft nur die Hälfte davon erreichte. In den 1960er Jahren verdiente bspw. ein Stahlarbeiter in Westdeutschland durchschnittlich rund 170 bis 200 Mark brutto pro Woche, das waren im Jahr 9.600 D-Mark (Übersicht mit KI)

Allein bei diesem einfachen Vergleich sollte auch den Uneinsichtigem unter uns die damalige, noch gesunde Einstellung was die Wertigkeit einer Arbeit für die Gesellschaft betrifft ausmacht, auffallen. Soviel bezgl. Relevanz in den Köpfen von Menschen damals und Heute. 

Siegerprämien: In den Anfangsjahren der Bundesliga (ab 1963) gab es noch keine astronomischen Prämien. Erfolg wurde mit Meistertiteln (1960 mit dem HSV), Pokalsiegen (1963) und der Anerkennung als "Rautenschreck" belohnt. Prämien waren oft an den Erfolg des Vereins gekoppelt, aber auch durch kleinere Siegprämien und Boni für besondere Leistungen ergänzt. Der finanzielle Aufstieg der Fußballer begann erst richtig mit dem wachsenden Interesse und den TV-Geldern in den späten 60ern und 70ern. Zusammenfassend: Seelers Verdienst (ca. 7.200 €) wäre heute als Jahresgehalt unvorstellbar niedrig, aber in seiner Ära galt es als sehr gut, da der Fußball noch Amateur-Züge trug und stark reglementiert war (auch wenn die Professionalisierung begann). Die Prämien waren eher symbolisch im Vergleich zu den heutigen Summen, die von Werbepartnern und dem boomenden Fußballgeschäft generiert werden. (Übersicht mit KI)

Zurück ins Heute: Top-Verdiener (Beispiele 2024/2025)
Cristiano Ronaldo: Ca. 263 Mio. € (285 Mio. USD) Gesamteinnahmen mit Al-Nassr.
Lionel Messi: Über 120 Mio. USD (ca. 110-126 Mio. €) mit Inter Miami.
Neymar Jr.: Rund 112 Mio. USD Gesamteinnahmen (2023).

Wenn die Schalke Spieler bzgl. der oben erwähnten schon reduzierten Gehaltsforderungen, (300.000 bis zu 600.000 Euro) wegen weiterer Reduzierung mit der Geschäftsleitung in Kontakt treten, das Ganze Mediengerecht planen, würden dieses eine gewisse Vorbild-Funktion für weitere Spitzenverdiener, auch aus den Reihen der ersten Liga - zugegeben mit etwas Glück - auslösen. Dazu würden diese Vorbilder dann ihren geliebten Sport einen guten Dienst dahingehend erweisen, dass dieser so genannt werden darf. Und letztendlich würden sie damit Ihren Intellekt einen gehörigen Schub noch vorn geben. Ich kann nur jeden dieser Topverdiener den Rat geben, einmal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen…

Anmerkung: Vor einem Fußball, mit einer ganz besonderen „Technik“ zu treten, kann man, je nachdem wie es gesehen wird, durchaus als „Kunst“ bezeichnen… Noch dazu, wie bekannt, jegliche „Kunst“ immer im Auge des Betrachters liegt und somit festzumachen ist.

Bürgerreporter:in:

Paul Roland Vettermann aus Bottrop

Webseite von Paul Roland Vettermann

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