Merz Zitat
"Stadtbild"

„Stadtbild“ in Verbindung mit irregulärer, internationaler Migration.

Ein Versuch meinerseits den Begriff „Stadtbild“ und dessen Aussage aus einem
etwas anderen Blickwinkel zu beleuchten, zu hinterfragen.

Ein Bild, so auch ein „Stadtbild“, spiegelt neben vielem anderen auch ein Kulturgut wieder. Ein Kulturgut, welches durch Menschen über Jahrhunderte geprägt, auch die darin lebende Gesellschaft, zunächst einmal rein optisch, wiedergibt, ja abbildet. Somit gehört eine Stadt, je nach Alter, Architektur und Beschaffenheit zu einem materiellen Kulturgut. Wogegen die Sprache (Dialekte), Traditionen, Sitten und Bräuche innerhalb dieser Stadt zu dem immateriellen Kulturgut gehört.
Was genau ist aber unter dem Begriff „Kulturgut“ zu verstehen?

Beispiele für Kulturgüter
• Materielle Güter: Unbewegliches Kulturgut: Bau- und Kunstdenkmäler, archäologische Stätten, Gebäudegruppen von historischem Interesse, Denkmalsorte. Bewegliches Kulturgut: Kunstwerke, Manuskripte, Bücher, Archivalien, wissenschaftliche Sammlungen.
• Immaterielle Güter: Traditionen, Sitten, Bräuche und Sprache.

Rechtliche Definitionen
Haager Konvention: Definiert Kulturgut als bewegliches oder unbewegliches Gut, das für das kulturelle Erbe aller Völker von großer Bedeutung ist.
UNESCO-Konvention 1970 und Kulturgütertransfergesetz (KGTG) (CH): Ein Gut, das aus religiösen oder weltlichen Gründen für Archäologie, Vorgeschichte, Geschichte, Literatur, Kunst oder Wissenschaft bedeutungsvoll ist und einer der in den UNESCO-Konventionen genannten Kategorien angehört.
Kulturgutschutzgesetz (KGSG) (DE): Alle beweglichen Objekte, die einen künstlerischen, geschichtlichen oder archäologischen Wert besitzen.

Bedeutung
• Identitätsstiftend: Kulturgüter sind ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes und tragen zur Identität von Völkern bei.
• Schutzbedürftig: Die Zerstörung von Kulturgut kann zu starker Betroffenheit in der Bevölkerung führen, weshalb der Schutz von Kulturgut essenziell ist.
(Quelle: Google)

Eine große Anzahl der zurzeit lebenden 8,2 Milliarden Menschen auf dieser Erde unterscheiden sich auf den ersten Blick, allein von ihrer Kleidung her, was hauptsächlich auf moderne Modetrends zurückzuführen ist, kaum noch voneinander. Sodass das rein optische Erscheinungsbild vieler Landkreise und Städte bisher weitestgehend etwas lebendiges, buntes, freies, ja größtenteils Ungezwungenes Miteinander widerspiegelte.

Hautfarbe, Haarfarbe oder die Augenfarbe wurden hierbei, so mein Empfinden, schon länger nicht mehr als fremdartig wahrgenommen. Und das empfand ich bisher als richtig und gut auf den Weg hin zum Weltbürgertum, welches m.E. ein stückweit die Zukunft der Menschheit bestimmen und prägen wird.

Wenn sich ein solches, seit einigen Jahrzehnten gewohntes Erscheinungsbild ändert, dann doch unter vielem anderem in erster Linie durch ganz bestimmte, nicht der „Moderne“ entsprechende Kleidung. Hier geht es nicht um Kleider, Röcke, Hosen, Jacken und Hüte, die zu bestimmten Anlässen, innerhalb der verschiedenen Kulturkreise, Traditionen, Sitten und Gebräuche widerspiegeln. Zum Oktoberfest in München bspw. kann man diese Kleidertradition jedes Jahr bewundern oder aber, je nach Sicht und Einstellung dazu, als fragwürdig einstufen. Es handelt sich hierbei um s.g. Trachten, die der jeweiligen Tradition entsprechend fast ausschließlich zu Festlichkeiten getragen werden. Was aber ein Erscheinungsbild im Alltag, ja im täglichen Miteinander – wiederum zunächst einmal rein optisch – verändert, sind Kleidungen die einen, wie auch immer, religiösen Hintergrund wiedergeben.

Einige Religionen heben sich, was die Alltags-Bekleidung angeht, stark vom dem uns vertrauten, modernen Modetrend ab. Innerhalb der indischen Religionen bspw., was das männlich/weiblich Erscheinungsbild im Alltag angeht, ist der Dhoti für Männer und der Sari für Frauen das traditionelle Kleidungsstück. Im Judentum ist es unter anderem die s.g. Kippa oder der Tallit für Männer. Für jüdische Frauen gilt allgemein, ähnlich wie bei den Muslimen auch, ihre Weiblichkeit zu verdecken. Unter den Muslimen sind es nun mal hauptsächlich die Frauen und Mädchen, kaum die Männer, die durch ihre Kleidung im alltäglichen "Straßenbild" besonders hervorstechen. Hier sind neben dem traditionellen Kopftuch und weitgeschnittenen Kleidungsstücken, die s.g. Burka oder die Niqab die von Frauen und Mädchen in der Öffentlichkeit getragen werden. Ob unter religiösen Zwang oder freiwillig, sei hier mal außen vor, denn dies ist ein eigenes Thema!

Nunmehr, seit einer verfehlten deutschen Einwanderungspolitik, die vor etwa zehn Jahren ihren Anfang nahm, verzeichnete die internationale Migration in unserem Land einen niemals zuvor registrierten Anstieg an Zahlen. Zahlen, welche nun nicht wenigen Menschen in unserem Land, durch ein verändertes Erscheinungsbild unserer Innenstädte, berechtigte Sorgen bezgl. einer Aufweichung unsere Kultur macht. Zu 1.) wurden die „Tore“ weit geöffnet, sodass illegale und weitestgehend unkontrollierte Einwanderung in diesem Maße möglich wurde. Zu 2.) wurde das geduldete Aufenthaltsrecht in seiner Konsequenz nicht wirklich angewandt und teils sogar noch ausgedehnt. Zu 3.) wurden geduldete Migranten, wenn ihnen Straffälligkeit nachgewiesen werden konnte nicht unmittelbar abgeschoben Zu 4.) hätten, was die Integration von Migranten angeht durch eindeutige Vorgaben und Regeln, von politischer Seite her, der zu beachtende wechselseitiger Prozess zwischen den Einwanderern und der aufnehmenden Gesellschaft stärker berücksichtigt und entsprechend einbezogen werden müssen.

Optisch sind es nicht die indischen Dhoti, nicht die indischen Sari… auch sind es nicht die jüdischen Kippa, die seither das Erscheinungsbild der Städte verändert haben. Nein es sind die vielen, nicht mehr zu übersehenden, kopftuchtragenden Frauen und Mädchen, neben den Frauen und Mädchen die sich mittels einer s.g. Niqab oder gar einer Burka verschleiert in der Öffentlichkeit zeigen. Dabei sollte natürlich jedem von uns klar sein, dass die wenigsten dieser Kopftuchtragenden und Verschleierten Frauen zu der zuvor beschriebenen Gruppe der Geduldeten/Illegalen etc. zuzuordnen sind! Dennoch tragen sie in den letzten zehn Jahren, allein durchs Erscheinungsbild auf Straßen und Plätzen, bei vielen Menschen im Lande dazu bei, verstärkt unsere eigene Kultur gefährdet zu sehen. Das Angstgefühl bei nicht wenigen unter uns, gegenüber allem Fremden kommt dazu und schon haben wir diesen derzeit, für alle Seiten unbekömmlichen Cocktail vor der Nase.

Hätten die Vorgängerregierungen bei ihrer verfehlten, zu kurz gedachten, internationalen Migrationspolitik dieses und einiges andere von vornherein bedacht und einkalkuliert, würden wir heut in Deutschland dieses Problem so nicht haben. Rechtspopulisten und alle anderen kleinen und großen Spinner würden, wenn überhaupt, nur durch Splittergruppen wahrgenommen! Nach meiner festen Überzeugung wären die in der Vergangenheit Regierenden gut beraten gewesen, in diesem Kontext gesehen, dem Volk einmal mehr aufs Maul zu schauen…

Zurück zum Zitat: „Stadtbild“

Wie zu Anfang von mir bemerkt, beinhaltet dieses Wort, als Synonym, eine „Spieglung“ des Momentes! Dieses Wort als Begriff wurde keinesfalls von der Partei AFD erfunden, ja in die Welt gesetzt! Er musste fast zwangsläufig, von Seiten dieser Partei, in diesem Kontext gesehen, verwandt werden. Zwangsläufig, weil diese Partei, zu diesem Zeitpunkt, leider vor allen anderen, dem Wahlvolk wirklich aufs Maul geschaut hat. Dabei jenen „Faden“ aufgenommen hat, den alle anderen Verantwortlichen, aus den unterschiedlichsten Gründen, übersehen haben, übersehen wollten.

Gefühltes „Stadtbild“ - Nur weil von Rechtspopulisten genutzt, muss es in diesem Kontext gesehen und von seiner Aussage her nicht falsch sein!

Bundeskanzler F. Merz hat diesen Begriff, auf die Frage eines Journalisten hin, leider ohne weitere Umschreibung genutzt und damit eine Debatte ausgelöst, die er hätte vermeiden können. Etwas in der Gesellschaft „Brennendes“ in bekömmliche oder wenig eindeutige Worte zu kleiden, ist derzeit für mich immer mal wieder in unserer Gesellschaft offensichtlich. Nach dem Motto „bloß nicht Anecken“ und damit eine bestimmte Ecke bzw. Schublade zu bedienen, verfolgen derzeit viel zu viele unter uns!

Der Wahrheitsgehalt der Worte, macht für uns Menschen oftmals ihre Bekömmlichkeit aus. Oder auch, je unbekömmlicher manch` Worte desto höher ihr Wahrheitsgehalt. © 09/2015 PRV

Leider erst im zweiten Anlauf nachdem er, Merz, ganz offensichtlich gemerkt hat, hier tut Erklärung Not, hat er versucht seine Aussage zu verdeutlichen. Deutlicher insofern, in dem er sich nicht wie zuvor durch Begrifflichkeiten ausgedrückt hat, sondern das Problem, was vielen derzeit auffällt und berechtigte Angst macht, deutlich angesprochen hat.

Ich denke kaum jemand möchte es, dass Städte wie bspw. Berlin und Teheran zukünftig ein zum verwechseln ähnliches Erscheinungsbild (Stadtbild) aufweisen... Genau von daher hat die jetzige Regierung der unerlaubten Einwanderung, auch als irreguläre Migration bezeichnet, den Kampf angesagt.

Noch einmal deutlich. Hier geht es vorrangig nicht um Asylpolitik einhergehend mit ihrer besonderen Herausforderung für uns alle auf der humanistischen Ebene! Es geht allein um all die Migranten, die sich ohne Aufenthaltserlaubnis, in unserem Land, dauerhaft aufhalten. Weiter geht es um die s.g. vorübergehend Geduldeten, sowie diejenigen die trotz gültiger Einwanderungspapiere keine wirkliche Integration anstreben, sich wenig oder überhaupt nicht an Gesetzt und Ordnung des Gastlandes halten. Und letztendlich um die, die mit oder ohne Aufenthaltsberechtigung straffällig wurden. Für all diese Menschen muss dringend ein neues Abschiebungsverfahren per Gesetzt auf den Weg gebracht werden. Hierbei darf in Zukunft der Aspekt was die Rückführung „unsicheres Heimatland“ angeht, nicht mehr den absoluten Vorrang haben. Derjenige, Erwachsene, der entsprechend auffällig wird, hat die daraus folgenden, möglichen Konsequenzen nach der Abschiebung ins Heimatland selbst zu verantworten!
Mein Fazit: Wenn dies alles innerhalb kürzester Zeit von der jetzigen Regierung umgesetzt wird, wird sich auch das Erscheinungsbild auf Straßen und Plätzen unserer Städte merklich ändern… und ganz nebenbei würde allen Populisten, besonders den Rechten, damit ein Stückweit Grund und Boden entzogen… Nationalisten und ihren kranken Gedankengut muss europaweit, in erster Linie aus der Gesellschaft heraus, Paroli geboten werden.

Immer dann wenn schlechte Saat auf fruchtbaren Boden trifft, faule, ungenießbare Früchte daraus erwachsen, ist jeder einzelne Quadratmeter Boden dafür verantwortlich. Verantwortlich, weil er das Gedeihen hätte verhindern können. © 05/2003 PRV

Unser aller Zukunft und hier bin ich mir sicher, liegt im Weltbürger-Denken und Weltbürger-Handeln… Das Ganze bei Erhalt und gegenseitiger Akzeptanz von geprägtem Kulturgut muss doch möglich sein!? Denn schließlich gehören wir alle, wo auch immer lebend auf diesem Planeten, zur Spezies Homo sapiens (Homo sapiens, lateinisch für „verstehender, verständiger“ oder „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“)  © 11/2025 PRV

Bürgerreporter:in:

Paul Roland Vettermann aus Bottrop

Webseite von Paul Roland Vettermann

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