Jugendschutz
Sport OnlyFans als Sponsor für ihren Traum
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Elmshorn – ÖDP: Erotikplattformen als Sportsponsoren sind ein falsches SignalDie Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) bekennt sich klar zu Sponsoring im Sport. Vereine und Athletinnen sowie Athleten brauchen Unterstützung, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen. Gleichzeitig tragen Sportlerinnen und Sportler eine besondere Verantwortung: Sie sind Vorbilder für Kinder und Jugendliche. Genau deshalb müssen klare Grenzen gezogen werden.Das Werben für eine Erotikplattform wie OnlyFans im sportlichen Kontext ist aus Sicht der ÖDP nicht akzeptabel. Wer sich öffentlich als Sportidol präsentiert und gleichzeitig für sexuell konnotierte Plattformen wirbt, handelt verantwortungslos gegenüber dem Jugendschutz. Der Slogan „Sex sells“ hat im Sport nichts zu suchen – insbesondere nicht dort, wo junge Menschen zuschauen, mitfiebern und sich orientieren.Wenn Lisa Buckwitz argumentiert, dass sie durch OnlyFans höhere Einnahmen erzielt, mag das finanziell nachvollziehbar sein. Politisch und gesellschaftlich ist es jedoch ein fatales Signal. Es normalisiert jugendgefährdende Inhalte im Umfeld des Sports und untergräbt die Vorbildfunktion, die Leistungssport zwangsläufig mit sich bringt.Die ÖDP fordert daher klare gesetzliche Regelungen: Jugendgefährdende Sponsoren müssen im Sport konsequent ausgeschlossen werden. Zudem muss geprüft werden, ob Athletinnen und Athleten mit entsprechenden Werbepartnerschaften von Wettbewerben mit starkem Jugendpublikum ausgeschlossen werden können. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss Vorrang vor kommerziellen Interessen haben.Sport steht für Fairness, Respekt und Leistung – nicht für die Vermarktung sexualisierter Inhalte. Dafür setzt sich die ÖDP entschieden ein.
Bürgerreporter:in:Olaf Kipp aus Elmshorn |
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