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Mit dreifachem Stiftungsvermögen geholfen

Msgr. Rudolf Geiselberger (1933-1987) war Kolping-Diözesanpräses in Augsburg und hat der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger seinen Namen gegeben.
Augsburg: Kolpinghaus |

Der Besuch von Papst Johannes Paul II. am 3. Mai 1987 in Augsburg gilt als historisches Ereignis für die Stadt und das Bistum. Für Kolping in der Diözese Augsburg war dies ein trauriger Tag. Diözesanpräses Rudolf Geiselberger war mit 54 Jahren beim Bergsteigen an Herzversagen gestorben. Die unter seinem Namen vor 30 Jahren gegründete Augsburger Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger hat seitdem mit über 17 Mio. Euro weltweit geholfen.

Geiselberger, der die Zeit vor der Begegnung mit dem Papst zu einer Tour auf dem Thaneller (Heiterwang / Tirol) nutzen wollte, engagierte sich mehr als 13 Jahre unermüdlich für die über 100 Kolpingsfamilien im Bistum, für das Jugendwohnheim im Kolpinghaus Augsburg und für die jungen Menschen, die durch die Kolping Akademie begleitet werden. Erstmals überschritt die Mitgliederzahl des Kolpingverbandes in seiner Amtszeit die 10.000er Marke. Die Gäste in den Kolping-Familienferienzentren in Wertach und Pfronten und im Ferienhaus in Weißenbach (Tirol) betreute der 1967 zum Priester geweihte Geiselberger seelsorglich.
Dem überzeugenden und motivierenden Priester war es zudem ein großes Anliegen, die Situation der Menschen in Indien zu verbessern und den Aufbau des indischen Kolpingwerkes zu unterstützten. Um dieses Anliegen fortzuführen, gründete die Diözesanversammlung des Kolpingwerkes noch im Mai 1987 in Memmingen die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger.
Mit dem Hausbau-, Toiletten- und Kleinkreditprojekt trägt die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger zur Umsetzung der Menschenrechte auf Wohnen, Zugang zu sanitären Anlagen und eigenem Einkommen bei. Inzwischen ist Indien mit rund 30.000 Mitgliedern der zweitgrößte von über 60 Nationalverbänden im Internationalen Kolpingwerk. Mit Spenden, Stiftungserträgen und Zuschüssen konnte die Stiftung in der Vergangenheit Projekte in Südafrika, Ecuador, Albanien, Kosovo, Ungarn, Litauen, Deutschland und Portugal in Höhe des dreifachen Stiftungsvermögens fördern. Die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger trägt das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI).

Internet: www.kolpingstiftung.de
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