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Das Staudenschloss in Mickhausen wird saniert

Bildtext: Stiftungsratsvorsitzender Franz Feigl, Matthias Götz vom Planungsbüro Bergmann, Staatsminis ter Bernd Sibler, Vorstandsvorsitzender Dr. Dr. Wolfgang Knabe, Bürgermeister Hans Biechele und Landrat Martin Sailer bei der Förderbescheidübergabe vor dem Staudenschloss Mickhausen. (Bildquelle: Kerstin Zoch)
Augsburg: Landratsamt |

Fördersumme in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro bewilligt

Das Mickhausener Staudenschloss wird in den kommenden Jahren grundlegend wiederhergestellt. Einen entsprechenden Förderantrag hatte das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bereits im August dieses Jahres bewilligt. Insgesamt werden die Instandsetzungsmaßnahmen in der frühneuzeitlichen Schlossanlage mit 2,46 Millionen Euro bezuschusst.

Landrat Martin Sailer freute sich bei der Übergabe des Förderbescheids durch Staatsminister Bernd Sibler über den positiven Verlauf der Initiative: „Dieses Schloss ist ein wunderschönes Baudenkmal im Herzen der Stauden, das wir mithilfe der Förderung umfassend aufwerten und für einen öffentlichen Zweck nutzbar machen können. Es soll ein Ort der Begegnung sein, an dem wieder Leben stattfindet.“ Sailer dankte insbesondere Staatssekretärin Carolin Trautner für ihren großen Einsatz für das Staudenschloss.

Ebenso Staatsminister Sibler, der sich beeindruckt zeigte, wie sehr die Menschen in der Region hinter diesem Schloss stehen, was auch die große Anzahl der Gäste bei der Förderbescheidübergabe zeigte.

Darüber freute sich auch Dr. Dr. Wolfgang Knabe, der Vorstandsvorsitzende der Hermann Messerschmidt Kulturerbe-Stiftung, die das Schloss im Jahr 2016 erwarb und es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Gebäude zu sanieren und den umliegenden Bereich als Renaissancegarten wieder aufleben zu lassen: „Das Schloss soll das Ziel von sonntäglichen Spaziergängen werden und auch durch Schlossfeste, Hochzeiten, Tagungen und vielen weiteren Veranstaltungen wieder zum Leben erweckt werden.“


Sanierungsmaßnahmen werden mehrere Jahre dauern

Mit den Vorarbeiten der Sanierung wird unmittelbar begonnen. Zu den ersten Schritten zählen die Auswahl der Fachplaner, die Durchführung archäologischer Untersuchungen sowie die Schaffung eines Rettungswegs entlang der Schmutter. Laut Dr. Dr. Wolfgang Knabe ist die Fertigstellung der Arbeiten nach derzeitigem Planungsstand für Oktober 2022 angedacht.
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