Wie durch Feuer hindurch - Teamkonflikte und vom Segen der Teamarbeit

Überall, wo Menschen zusammenarbeiten, kommt es regelmäßig auch zu Konflikten.
Bis zu einem gewissen Grad sind Meinungsverschiedenheiten nicht nur unvermeidlich, sondern oft sogar notwendig -
beispielsweise um Verbesserungsprozesse anzustoßen.
Konflikte im Team rechtzeitig zu erkennen, verlangt von Führungskräften in der Regel Einfühlungsvermögen, Interesse an den Mitarbeitern, Menschenkenntnis und eine gute Beobachtungsgabe.
Kontraproduktiv sind Konflikte, die nicht länger auf Veränderungen abzielen, die durchaus betrieblich sinnvoll sein könnten.
Daraus resultierende Schäden für den Betrieb werden von einigen in dieser Konfliktphase oft gleichgültig in Kauf genommen oder sogar absichtlich herbeigeführt.
Der Mensch ist von Geburt an auf dieses Thema geworfen...Team.
Familie bildet ein Team, ich würde sogar die These aufstellen, das Urteam des Lebens, ein Team, das ausschlaggebend ist für unsere Teamfähig - oder Un - fähigkeit...
Eltern bilden die Leitung, müssen Absprachen treffen, Kinder kommen als Teamer dazu und verlangen Auseinandersetzung und Weisung, sie suchen innerhalb dieses ersten Teams nach ihrem Raum, ihrem Platz, ihren Fähigkeiten um sich voll einbringen zu können...
Sehen wir uns das Familienbild heute an, Scheidungen, Zerbruch, ständige Wechsel innerhalb der Beziehungen und dann die Lage in den Teams, an der Arbeit, Verein, Kirche usw. werden wir nur eine Spiegelung feststellen, die Probleme mit sich bringt.
Heute bieten viele Coaches Teamschulungen an, um besser und effektiver zu arbeiten, ist das alles? http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fww...

Zählt immer nur das Ergebnis des Erfolges, ein zufriedenstellendes Produkt für den Endverbraucher?
Bleiben wir bei dem Ursprungsteam, was wurde uns dort vermittelt?
Gab es ein Familientreffen mit offenem Ohr für jeden, wurden Familienmitglieder angesehen, angenommen, angehört? Gab es einen offenen Kreis oder Auflagen, zuerste wird nur mit Mama oder Papa geredet, wenn du ein Problem hast, die anderen in der Familie, wie Geschwister, Oma, Opa, Tante geht das nichts an...wir tragen nichts nach aussen!
oder wurde eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit geschaffen, haben wir gelernt, dass jeder in der Familie wertvoll, geliebt und angesehen ist, auch wenn es Schwierigkeiten mit der eigenen Meinung gibt?
Menschen, die dieses erfahren haben, werden eines Tages gute Leiter sein, mit dem Blick für jeden in ihrem Team, sie werden einen Grund schaffen können, auf dem Konflikte besprochen und gelöst werden können.
Die grösste Gefahr für ein Team stellt die "Willkür" eines Alleinherrschers dar.
Leitung, die sich dem ganzen Team für Kritik nicht zur Verfügung stellt ist absolut verkehrt!
Nur deswegen konnten in unserer Katholischen Kirche so viel verschwiegen und manipuliert werden in dem Missbrauchsskandal, ich erinnere Papst Franziskus macht alles öffentlich, zieht es ans Licht, verändert Strukturen die sich in einem grossen Ausmass festgefahren und grossen Schaden verursacht haben.
Er ruft uns auf mutig zu sein und dort den Mund aufzumachen, wo es nötig ist!
Wir lesen im ersten Brief an die Korinther, Kapitel 3,
Vor euch, Brüder, konnte ich aber nicht wie vor Geisterfüllten reden; ihr wart noch irdisch eingestellt, unmündige Kinder in Christus.
Milch gab ich euch zu trinken statt fester Speise; denn diese konntet ihr noch nicht vertragen. Ihr könnt es aber auch jetzt noch nicht;
denn ihr seid immer noch irdisch eingestellt. Oder seid ihr nicht irdisch eingestellt, handelt ihr nicht sehr menschlich, wenn Eifersucht und Streit unter euch herrschen?

Denn wenn einer sagt: Ich halte zu Paulus!, ein anderer: Ich zu Apollos!, seid ihr da nicht Menschen?
Die Verantwortung des Apostels und seiner Mitarbeiter:
Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Ihr seid durch sie zum Glauben gekommen. Sie sind also Diener, jeder, wie der Herr es ihm gegeben hat:
Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber ließ wachsen.
So ist weder der etwas, der pflanzt, noch der, der begießt, sondern nur Gott, der wachsen lässt.
Wer pflanzt und wer begießt: Beide arbeiten am gleichen Werk, jeder aber erhält seinen besonderen Lohn, je nach der Mühe, die er aufgewendet hat.

Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld, Gottes Bau.
Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut.
Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus.
Ob aber jemand auf dem Grund mit Gold, Silber, kostbaren Steinen, mit Holz, Heu oder Stroh weiterbaut:
das Werk eines jeden wird offenbar werden; jener Tag wird es sichtbar machen, weil es im Feuer offenbart wird. Das Feuer wird prüfen, was das Werk eines jeden taugt.
Hält das stand, was er aufgebaut hat, so empfängt er Lohn.
Brennt es nieder, dann muss er den Verlust tragen. Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durch Feuer hindurch.
wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben. Denn Gottes Tempel ist heilig, und der seid ihr.
Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden.
Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List.
Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig.
Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch;
Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft: alles gehört euch;

ihr aber gehört Christus und Christus gehört Gott!

Teamarbeit kann zum Segen werden, wenn wir mutig sind und Schweigen brechen, dort wo es auferlegt wird aus falschen Beweggründen und Schaden verursacht,
http://www.lza.de/downloads/material/index.php?tit...

Jesus hat uns den Weg gewiesen, ER war nicht untätig sondern mutig!
Er kritisierte die Leitung der Israeliten (Pharisäer) öffentlich! Er holte alles Verdeckte ans Licht, setzte sich mit ihnen auseinander, nannte sie Heuchler, eine Schlangenbrut, nicht verdeckt über angewiesene Orte oder Zeiten um mit ihnen zu sprechen, sondern ER liess alle daran teilhaben, wie es laufen muss, wenn sich die Leitung gegen die Menschen verfehlt, das ist der WEG! Sein Geist war immer frei, liess sich niemals durch Menschen binden, auch wenn sein Körper gefangen genommen und gekreuzigt wurde, sein GEIST blieb frei, so dass Er diesen in die Hände von seinem Vater legen konnte beim Sterben.
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt23.ht...

Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger
Mt 23,2-4
und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.
Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.
Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.

Kennt ihr das? Eine Leitung, die nur kommandierend über andere herrschen will, aber nicht bereit ist ihre Teamer wahrzunehmen, sie ignoriert, sich abwendet, anderen die Aufgaben überlässt Lasten zu tragen, in der Organisation, im Arbeitsablauf und dann am Ende die Drohung, wenn du dich nicht unterordnest dann musst du gehen, wirst gekündigt!
Fangen wir bei uns an und seien wir mutig in einer Zeit, in der Macht immer noch missbraucht wird zu eigenen Gunsten! Lassen wir uns nicht binden durch Einschüchterung und Angst, uns ist die Kraft gegeben durch den der sich die Freiheit des Geistes nicht nehmen lies..JESUS!

"Mt 23,11 Der Größte von euch soll euer Diener sein."

Die goldene Regel für eine erfolgreiche Teamarbeit..

„smile“-Emoticon

Ez 34,15 -22
Ich werde meine Schafe auf die Weide führen, ich werde sie ruhen lassen - Spruch Gottes, des Herrn.
Die verloren gegangenen Tiere will ich suchen, die vertriebenen zurückbringen, die verletzten verbinden, die schwachen kräftigen, die fetten und starken behüten. Ich will ihr Hirt sein und für sie sorgen, wie es recht ist.
Ihr aber, meine Herde - so spricht Gott, der Herr -, ich sorge für Recht zwischen Schafen und Schafen, zwischen Widdern und Böcken.
War es euch nicht genug, auf der besten Weide zu weiden? Musstet ihr auch noch euer übriges Weideland mit euren Füßen zertrampeln? War es euch nicht genug, das klare Wasser zu trinken? Musstet ihr den Rest des Wassers mit euren Füßen verschmutzen?
Meine Schafe mussten abweiden, was eure Füße zertrampelt hatten, und trinken, was eure Füße verschmutzt hatten.
Darum - so spricht Gott, der Herr, zu euch: Ich selbst sorge für Recht zwischen den fetten und den mageren Schafen.
Weil ihr mit eurem breiten Körper und eurer Schulter alle schwachen Tiere zur Seite gedrängt und weil ihr sie mit euren Hörnern weggestoßen habt, bis ihr sie weggetrieben hattet,
deshalb will ich meinen Schafen zu Hilfe kommen. Sie sollen nicht länger eure Beute sein; denn ich werde für Recht sorgen zwischen Schafen und Schafen.

Shalom
Mirela Sevenich-Walter

Bürgerreporter:in:

Mirela Sevenich-Walter aus Oberweser

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