Im Ernstfall gut gerüstet

CSU Ortsverband Steppach informiert sich bei der Hauptfeuerwache Augsburg über den aktuellen technischen Standard modernen Brandschutztechniken und holt sich Einblicke zum Berufsalltag der Lebensretter
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  • hochgeladen von Sigrid Wagner

CSU Ortsverband Steppach informiert sich bei der Feuerhauptwache Augsburg über moderne Brandbekämpfung und Rettungseinsätze.

Zwei Stunden Einblick in den Berufsalltag eines Berufsfeuerwehrmannes konnten sich eine Gruppe des CSU-Ortsverbandes Steppach bei der Feuerhauptwache Augsburg gewähren. Neben der technischen Ausrüstung war auch die Vernetzung mit den Freiwilligen Feuerwehren im Augsburger Landkreis von Interessen. Ausführlich erklärte Michael Zimmermann die technischen Einsatzmöglichkeiten der Spezialfahrzeuge, die in der Fahrzeughalle ständig in Bereitschaft stehen. Neben mehreren Löschfahrzeugen stehen der Hauptwache auch Wechsellader mit 7000 Liter Löschwassertank, ein Fahrzeug für Technische Hilfen, Drehleitern mit 30 Metern Höhe zur Verfügung. Auch für Atem- und Strahlenschutz gibt es ein Spezialfahrzeug, sowie für Höhenrettung und Tauchrettung und Einsatzleitungsfahrzeuge. Eine hochtechnisierte Einsatzzentrale mit moderner, computergestützter Vernetzung gehört heute zum Standard, um die rund 5000 Einsätze pro Jahr zu koordinieren.
„Der Einsatz im Notfall wird von Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehren und Werksfeuerwehren sichergestellt“, erklärt Zimmermann. Sollten die diensthabenden Feuerwehrtrupps alle zu Notfällen ausgerückt sein, dann kommt Verstärkung aus den Ortsteilfeuerwehren Oberhausen und Göggingen, sodass die Wache immer ausreichend besetzt ist. Spezialgeräte, die nicht in jeder FFW vorrätig gehalten werden können, kommen dann von der Hauptwache und werden im Einsatz gemeinsam koordiniert. Michael Zimmermann erklärte auch die Spezialkleidung für Feuerwehrmänner und –frauen, mit der man im Brandfall heute länger in der Hitze verweilen kann. Spezielle Hauben unter dem Helm und dem Atemschutzgerät schützen auch gegen Verbrennungen im Kopfbereich. Digitale Zeitzähler sind zur Sicherheit der Lebensretter unumgänglich. Wie lange ein Helfer unter Pressluft im Einsatz ist, kann so exakt gemessen werden und dient zum Schutz seiner Gesundheit. „Amerika und England ist in der Feuerwehrtechnik führend“, erzählt Zimmermann und diese Errungenschaften finden auch in unseren Einsatzfahrzeugen Einzug. Eine Wärmebildkamera hilft bei der Suche nach Verletzten, erläutert Zimmermann und zeigt den Besuchern den Gebrauch dieses handlichen und nützlichen Hilfsmittels. Besondere Herausforderungen im Notfall sind enge Straßenführungen oder auch besonders hohe und komplexe Gebäude. Orientierungsfahrten, tägliche Schulungen und ausgefeilte Einsatzplanungen gehören zum Berufsalltag eines Feuerwehrmannes ebenso wie die tägliche Überprüfung der Einsatztauglichkeit der Fahrzeuge und Gerätschaften. Aber auch präventive Maßnahmen gehören ins Aufgabenpaket. Ein ganz spezielles Angebot hält hier die Feuerhauptwache vor. Ein absoluter Höhepunkt für Kinder ist der Feuerwehr-Bauwagen, der zu Kindergeburtstagen angemietet werden kann. Neben einer kindgerechten Brandschutzaufklärung dürfen die Kleinen auch an eine Wasserspritze und einmal mit dem Feuerwehrauto mitfahren.

Bürgerreporter:in:

Sigrid Wagner aus Neusäß

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