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Lechbrücken: Mehring fordert Verlässlichkeit vom Staatlichen Bauamt

(Foto: Eva Huber)
Landtagsabgeordneter besorgt wegen Überlegungen zu einer längeren Totalsperre der Lechbrücken zwischen Meitingen und Thierhaupten
Der Meitinger FW-Landtagsabgeordneter Dr. Fabian Mehring zeigt sich besorgt über die Pläne des Staatlichen Bauamtes in Augsburg, die derzeitige Totalsperre der Lechbrücken um weitere zwei Wochen zu verlängern. Bereits vor mehr als einem Jahr hatte Mehring gegen die ursprünglichen Pläne der Behörde interveniert, die eine monatelange Sperrung der Bauwerke vorgesehen hatte. Damit erreichte der Landespolitiker damals, dass nunmehr auch nachts an dem Projekt gearbeitet wird und die Zeit der Totalsperre auf wenige Wochen reduziert werden konnte.
„Die erheblichen Staus bei Langweid, die täglichen Herausforderungen für tausende Bürger bei der Deckung ihres persönlichen Bedarfs und der Geschäftsausfall vieler Betriebe auf beiden Lechseiten zeigen deutlich, wie richtig wir mit unseren Bedenken lagen. Eine Umsetzung der ursprünglichen Sanierungspläne wäre eine Katastrophe für das Lech- und Schmuttertal gewesen. Spätestes heute dürfte allen Beteiligten klar sein, wie wichtig unsere damalige Intervention war“, sagt Dr. Mehring und bedankt sich im Zuge dessen bei der Bürgerinitiative um Josef Reiter, unter deren Dach zahlreiche Ärzte, Apotheker, Einzelhändler, Industrieunternehmen und Mittelständler gemeinsam mit Mehring für eine Revision der Ursprungsplanung mobil gemacht haben.
Nun, so Mehring weiter, sei es aber wichtig, dass die damals getroffenen Vereinbarungen auch verlässlich gelten: „Viele Arbeitgeber haben sich am letztes Jahr vereinbarten Konsens orientiert und ihre Belegschaften entsprechend in den Jahresurlaub geschickt. Der öffentliche Personennahverkehr, das Rettungswesen und unsere Feuerwehren verlassen sich ebenso auf die vom Bauamt kommunizierten Zeitschienen wie zahllose Bürger, die genervt von täglichen Umwegen sind und sich bei ihrer Urlaubs- und Terminplanung auf den veröffentlichten Sperrzeitenplan eingestellt haben“, erklärt Mehring.
Mehring steht deshalb bereits im Dialog mit der Spitze des Staatlichen Bauamts, wo er für eine bestmögliche Beibehaltung des vereinbarten Sperrzeitendes geworben hat: „Das Vertrauen in Politik und öffentliche Institutionen hängt auch davon ab, ob die Menschen sich auf das verlassen können, was die Vertreter von Behörden ihnen zusagen. Nach der emotionalen Debatte der Vergangenheit müssen wir deshalb alles daran setzen, dass der mühsam mit allen Beteiligten vereinbarte Sanierungsplan auch Realität wird“, so der Heimatabgeordnete. Gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt will Mehring deshalb nach konstruktiven Lösungen suchen, um eine etwaige Verlängerung der Bauzeit so gering als möglich zu halten. „Sollte eine Verlängerung der Totalsperre aus baufachlichen Gründen unvermeidbar sein, müssen währenddessen unbedingt zukünftige Arbeiten vorgezogen werden und ein früherer Abschluss des Gesamtprojektes erreicht werden“, fordert der FW-Politiker.
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