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„Leben mit Corona“: Dr. Mehring informiert sich im VitaFit Meitingen

Parlamentarischer Geschäftsführer plädiert für baldige Öffnungen mit schlüssigen Konzepten

Über Besuch aus der Landespolitik freute sich Klaus Veitinger und Angelika Korn, die beiden Geschäftsführer von VitaFit in Meitingen. Gemeinsam mit Ernst Dittrich, Geschäftsstellenleiter der SBK Meitingen, war mit Dr. Fabian Mehring der Parlamentarische Geschäftsführer der FW-Regierungsfraktion im Bayerischen Landtag gekommen, um sich über die Ideen des Sportstudios für eine baldige Wiedereröffnung nach der Coronakrise zu informieren.

Weil Mehring, der die FREIEN WÄHLER im Koalitionsausschuss der Staatsregierung vertritt, sich zuletzt erfolgreich für erste Lockerungen im Bereich des Breitensportes eingesetzt hatte, lud Geschäftsführer Klaus Veitinger den Heimatabgeordneten ein, um mit ihm über die Möglichkeiten eines Weiterbetriebs während der Coronakrise zu sprechen. Dabei setzt das Meitinger Fitnessstudio auf ein ausgeklügeltes System an Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln. Sämtliche Sportgruppen sollen stark verkleinert, voneinander getrennt und teils im Außenbereich trainieren. Duschen und Umkleidekabinen bleiben ebenso geschlossen wie die Sportbar. Eine Obergrenze der Besucher ist dabei genauso selbstverständlich wie das Freihalten eines jeden zweiten Trainingsgerätes, um den vorgegebenen Abstand einzuhalten.

„Den Betrieb solcher Einrichtungen selbst unter diesen Auflagen weiter zu untersagen halte ich für unverhältnismäßig. Schließlich geht es ja nicht darum den Menschen etwas zu verbieten, sondern einzig um die Minimierung des Infektionsrisikos. Sich beim Sport mit Corona anzustecken ist durch die getroffenen Maßnahmen aber nahezu ausgeschlossen. Wenn nun der Besuch eines Biergartens, Restaurants oder Geschäftes wieder erlaubt ist fällt es schwer nachzuvollziehen, weshalb ausgerechnet gesundheitsförderliche Aktivitäten wie der Sport weiterhin verboten bleiben sollten“, hält Mehring das Öffnungskonzept des Meitinger Reha- und Sportcenters für ebenso verantwortungsbewusst wie vertretbar. „Zudem gehören die Trainingseinheiten aber auch zahlreiche Kurse zur Gesundheitsprävention, die zahlreiche Menschen nachweislich vor langwierigen Krankheitssymptomen bewahren.“

Natürlich, so Mehring weiter, würde eingedenk all dieser Auflagen noch lange kein Normalbetrieb bei vollem Umsatz möglich werden. „Aber eine Insolvenz droht eben auch nicht mehr“, so der Parlamentarier. Sein Besuch in Meitingen reiht sich dabei in eine Reihe weiterer Treffen mit den Betreibern vergleichbarer Einrichtungen ein, die Mehring auch noch in ein Weldener Sportcenter sowie in die Tanzschule der über die Fernsehsendung ‚Let´s Dance‘ bundesweit bekannt gewordenen Tanja Kuschill in Königsbrunn führen wird, um die dortigen Coronakonzepte in Augenschein zu nehmen.

„Diese persönlichen Eindrücke sind mir wichtig um in München Perspektiven für diese Branchen – vom Fitnesscenter über die Tanzschule bis zum Yogastudio – einfordern zu können. Wie es aussieht dauert es nämlich noch lange, bis ein Impfstoff oder Medikament vorliegt um die Coronapandemie zu überwinden. Deshalb müssen wir so lange mit dem Virus leben. Das gelingt aber nur dann, wenn wir den Lockdown sukzessive durch kluge Konzepte ersetzen die ein einigermaßen normales Leben ermöglichen“, wirbt der Landespolitiker für zeitnahe Öffnungen unter schlüssigen Auflagen.

Unterstützung für seine Position erhält Mehring indes von Ernst Dittrich, dem Geschäftsstellenleiter der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) in Meitingen. Auch die Krankenkassen sind ihmzufolge nämlich von den eingeschränkten Präventionsmöglichkeiten betroffen. „Unsere Kunden können in dieser Zeit weniger aktiv tun, das ist nicht förderlich für die Gesundheit“ so Dittrich. Besonders Patienten, die nach Operationen oder längeren Krankenhausaufenthalten eigentlich eine stationäre oder ambulante Rehabilitation durchführen sollten, seien betroffen. „Wartezeiten oder gar ausgefallene Maßnahmen wirken sich negativ auf den Heilungsprozess aus, führen zu längeren Arbeitsunfähigkeitszeiten und damit auch zu finanziellen Einbußen für unsere Kunden“ so Dittrich. Er hofft, dass – unter Berücksichtigung aller notwendigen Sicherheitsmaßnahmen – baldmöglichst wieder Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen im medizinisch erforderlichen Umfang durchgeführt werden können.

Eine Einschätzung, die Parlamentarier Mehring als Rückenwind für seine Position empfindet: „Wir müssen auch die physische und psychische Gesundheit der Menschen jenseits des Virus, ihre Arbeitsplätze und unsere regionale Wertschöpfung im Auge haben. Eine ganze Gesellschaft auf Dauer wegzusperren würde noch größere Probleme verursachen als das Coronavirus selbst. Deshalb muss die Politik jetzt wieder Perspektiven aufzeigen und ein Licht am Ende des Coronatunnels zu erkennen geben“, ist sich Mehring sicher und ebenso entschlossen in den Spitzengremien der Bayernkoalition aus FREIE WÄHLER und CSU weiter für verantwortungsbewusste Lockerungen der aktuellen Beschränkungen einzutreten.
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