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Ein ganz besonderes Klassentreffen der Jahrgänge 1934 bis1940

Die Freude beim Klassentreffen der Jahrgänge 1934 bis 1940 war groß als sich die ehemaligen Klassenkameraden nach drei Jahren wiedersahen. Josefa Lipowsky, Franz Gaugenrieder und Xaver Nißel hatten alle Hebel in Bewegung gesetzt und ein zehntes Klassentreffen organisiert. Ein Großteil der Jahrgänge lebt noch immer in und in der Umgebung von Langenreichen und somit konnten sie aufgrund des kurzen Heimweges ausgiebig feiern.
Das Klassentreffen begann mit einem Gottesdienst in der Sankt Nikolaus Kirche Langenreichen zum Gedenken an die verstorbenen Klassenkameraden, Lehrer und Seelsorger durch Pfarrer Hihler. 
Die ehemaligen Schüler trafen sich anschließend im Schützenheim von Langenreichen und Xaver Nißel entführte die Anwesenden auf eine Zeitreise. Die Anekdoten erstreckten sich von Erzählungen ehemalige Lehrer, dem Zusammenhalt zwischen den heimatvertriebenen Kindern und einheimischen Schülern, über den Tanzkurs -abgehalten von Irene (ehemalige Lehrerin) und Hans Egger, denn beiden war es sehr wichtig das die Mädchen und Buben tanzen konnten- bis zu Erinnerungen an das letzte Klassentreffen. Des Weiteren bedankte sich Xaver Nißel für die tatkräftige Unterstützung bei Anita und Gerhard Deisenhofer sowie Helmut Nißel für die Bewirtung und bei Elfriede Nißel und Irma Gaugenrieder für die Unterstützung bei der Organisation des Klassentreffens. Ohne Unterstützung wäre das Klassentreffen aus eigener Kraft nicht zu stemmen. 
Leider gab es nicht nur erfreuliches zu berichten. Xaver Nißel verlas den Nachruf der in den letzten 3 Jahren verstorbenen Klassenkameraden sowie Lehrer. (Gottfried Wieser, Georg Sailer, Leonhard Bahmann ehemaliger Lehrer, Franz Neubauer) 
Josefa Lipowsky bedankte sich im Namen aller bei Pfarrer Hihler für den wunderschönen Gottesdienst und überreicht ihm einen seiner geliebten Schnupftabaksorten. Pfarrer Hihler freute sich sehr und lud alle Anwesenden zum Tischgebet ein.
In geselliger Runde hatte man sich beim Mittagessen viel zu erzählen und nicht selten hörte man an den Tischen „Woisch no“ oder „Schee das o do bisch“. 
Nach dem Mittagessen trafen sich die Feiernden zu einem Klassenfoto am neuen Dorfplatz und freuten sich über das erneute Erinnerungsfoto. Selbst nach so vielen Jahren, standen ehemalige Schulbanknachbarn auf dem Klassenfoto zusammen. 
Das anschließend reichhaltige Kuchenbuffet, mit selbstgebackenen Kuchen und Torten, erfreut die Anwesenden. Die fröhliche Runde feierte noch ausgelassen bis in den Spätnachmittag hinein. 
Zum Ende des Klassentreffens verabschiedeten sich die ehemaligen Klassenkameraden mit den besten Wünschen füreinander und Josefa Lipowsky legte im Namen aller, den verstorbenen Klassenkameraden ein Blumengebinde am Grab nieder.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.meitinger | Erschienen am 05.10.2019
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