Stolpersteine beseitigen - Frauen Union lud Stadträte zum Rollstuhlparcours ein

sitzend: CSU-Stadt- u. Kreisrätin Dr. Ruth Niemetz, stehend: CSU-Kreisrat Ferdinand Munk und die Vorsitzende der Frauen Union Beate Stahnke
Wer selbst einen Rollstuhl über das Günzburger Marktpflaster schieben muss, weiß wie viel Kraftaufwand dies erfordert und der Rollstuhlfahrer selbst wird arg durchgerüttelt. In ähnlicher Weise betroffen sind auch Seniorinnen und Senioren mit einem Rollator, und letztlich kämpfen auch Eltern mit Kinderwagen mit diesen „Stolpersteinen“. Daher lud die Frauen Union im Mai alle Günzburger Stadträte zu einem Rollstuhlparcours durch die Günzburger Innenstadt ein. Begleitet von interessierten Bürgern erlebten diese die Schwierigkeiten aus eigener Anschauung. Es wurde angeregt, auch die Zugangsstraßen zum Marktplatz auf ihre Rollstuhlfreundlichkeit hin zu überprüfen. Das Ziel der Aktion, die Sensibilisierung der Räte für derartige Hindernisse und natürlich für Abhilfe zu sorgen wurde erreicht. Das Thema Marktplatzpflasterung und Begehbarkeit der Altstadt wurden im September auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung gesetzt. Die Räte erteilten der Verwaltung den Auftrag, verschiedene Änderungsmöglichkeiten wie Platten, gesägte Steine oder auch eine Verfugung zu prüfen und die Kosten festzustellen, eine Forderung die die CSU-Fraktion schon seit jeher erhoben hatte.
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myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 01.04.2010
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