Der Bürgermeister erhoffte sich viele wohlbehütete Damen begrüßen zu können.

Die Stadtwache begrüßt die Gäste mit einem "Habe die Ehre"
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Sommer ist die Zeit, da die Tage wegtropfen wie der Honig vom Löffel.
Mit dieser Zeile von Paul Keller begann die Einladung zum Sommerempfang der Stadt Friedberg, der im Hof des Wittelsbacher Schlosses stattfand.
Der Bürgermeister erhoffte sich viele wohlbehütete Damen begrüßen zu können.
Eingeladen wurden unter anderem Friedberger Paare, die ihren 60. Hochzeitstag feiern konnten, ebenso wie die Paare, die sich am 08.08.08 das Ja-Wort gegeben hatten.
Natürlich ließ sich der Großteil des Friedberger Stadtrats nicht nehmen an diesem schönen lauen Sommerabend zu erscheinen. Zu den prominenten Gästen zählten u. a. Landrat Christian Knauer, MdL Simone Strohmayr, einige Bürgermeister wie Peter Grab aus Augsburg, Anton Drexl aus Ried und der IHK Regionalvorsitzende Herbert Scheel. Natürlich alle mit mehr oder weniger behüteten Frauen.
Schon an der Schlossbrücke stand wie zu den schönsten Altstadtfestzeiten die Stadtwache Spalier und begrüßten alle Neuankommenden mit einem zünftigen „Habe die Ehre“

Überall standen sie da, in Grüppchen mit einem Glas Sekt, mache auch mit dem lebenswichtigen Glas Bier in der Hand hier im altehrwürdigen Schlosshof. Hauptthema war natürlich, wie sich die Damen der Friedberger Gesellschaft herausgeputzt hatten.
Als musikalische Begleitung durch den frühen Abend, setzte die Stadt auch dieses Jahr auf Peter Papritz und Heinz Lehmann.
Bei seiner Ansprache stellte Bürgermeister Dr. Bergmair fest, dass alle Wege immer wieder nach Friedberg führen.
Danach es gab kaum noch ein Durchkommen in der Remise als das Büfett eröffnet war.

Der Auftritt des neuen „Power Dance Projects“ lockte dann doch wieder alle flugs hervor, als diese jungen Tänzerinnen mit nur wenig Stoff bekleidet, auftraten. Jetzt hallten die lauten und fetzigen Klänge durch den so stimmungsvoll beleuchteten Schlosshof.
Das kam jedoch nicht bei allen so gut an und ein Anwohner startete mit seinem Rad durch, um sich über den Lärm aus den antiken Mauern heftig beim Bürgermeister zu beschweren. Eine Stunde vor Mitternacht blickte alles zum Schloßturm, als der Turmbläser sein Ständchen blies. Auch der Heimweg durch das nächtliche Friedberg war dann ganz schön romantisch.

Bürgerreporter:in:

Christl Fischer aus Friedberg

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